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    Tractatus Höggeri Speckfaustus VI



    Aller Motten Name Ikarus...
    Ihr Schicksal ist die Kerze...

    Aller Seelen Name Stille…
    Ihr Schicksal ist der Schwärze…
    Unendliches Vergessen.

    Welkende Blüten träumen…
    Träumen von dem was bleiben darf.

    Welten die überdauern…
    Unsere sind es nicht.

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    Dort wo Högger wandert wenn die kleinen Leute ihn nicht finden können, dort wo er wandert wenn es der Welt scheint als ob er schläft – an dem Ort wo große Geister und echte Riesen träumen; Dort trug es sich zu.

    Das Eis lag klirrend und kalt in alle Richtungen. Selbst er, der größte unter den… [Weiterlesen]
  • Diese Geschichte entstand in meinem Kopf und es gibt von mir eine Rohfassung davon. Mit Hilfe von der lieben @Mina wurde es nochmal abgerundet und ergänzt mit ihren eigenen Ideen, da es unsere beiden Charaktere betrifft. Danke! ❤️





    Regentropfen trommeln sanft gegen das Fenster im obersten Stockwerk der Wunderlampe. Der mit dunklen Wolken verhangene Himmel klärt sich schon seit Tagen nicht und doch ist es ein willkommener Anblick nach der Dürre im Sommer, die das Land gebeutelt hat. Claire sitzt alleine an ihrem Schreibtisch, der an den von Bethany angrenzt, getaucht in das warme Licht der Lampen. Die beiden Frauen haben die Schreibtische im Winkel zueinander gestellt, sodass sie nahe beieinander sind und Besucher noch vor den ihen Platz nehmen können. Auf den Tischen stapeln sich Dokumente in ordentlich beschrifteten Kladden, Bücher und Schreibwerkzeug, sowie akribisch sortierte Briefstapel mit gebrochenen und ungebrochenen Wachssiegeln.

    Den großen Teil des alltäglichen… [Weiterlesen]
  • Mein Name ist Otto Ferdinand von Burg, meines Zeichens Rekrut und Schriftführer im 7. Ministerialen Wachregiment. Ja, schlicht Burg. Da von Von nicht allzu malerisch klang beschloss mein Urgroßvater schlicht eines aus dem Titel zu streichen. Damit gilt es zu leben.


    Leben ist hier das Stichwort. Ich schreibe über das Leben einer einfachen Wache im Dienste des Ministeriums. Feldwebel Baroness Lineth Niebelei. Sie wurde damit beauftragt sich um meine Ausbildung zu kümmern. Wer unter diesem Zusammenschluss mehr leiden wird bleibt ab zu warten.

    Als Sohn eines erfolgreichen Schriftstellers ist es mir ein Anliegen in die Fußstapfen meines verstorbenen Vaters zu treten. Dies soll meine erste Herausforderung werden.




    Ein zartes Feuerchen glimmte noch im Kamin des Büros als eine Adelstochter die Räumlichkeiten zu später Stunde betrat. Der Name tut nichts zur Sache, es geht lediglich um den Fall welchen sie mir und meiner Vorgesetzten vorlag. Feldwebel Niebelei grüßte die Dame zunächst
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  • Sie krempelte die Ärmel ein Stückchen höher und es war in diesem Moment egal, dass sie ihr Hemd mit Mehl und Teigklümpchen verzierte. Dadurch, dass sie sich bereits mehrfach mit dem Unterarm über die Stirn gefahren war, klebte das Zeug eh schon in den dunklen Haaren und auf der Stirn. Brotteig kneten war harte Arbeit und Arla, die jede Woche zweimal Brot für ihre Familie herstellte, war die Anstrengung gewöhnt. Die Liese mochte klein und zart sein, doch jeder wäre überrascht welche Kraft in den Armen der Mutter und Ehefrau steckte.
    Es war ruhig und friedlich im Haus in Löwenstein. Rosalie saß auf ihrem Spielteppich und malte, während Groggy, der dunkle Hund, neben ihr lag und versuchte dem Mädchen die Wachsmalstifte zu klauen. Arlassia verkniff es sich, laut loszulachen, wenn ihr kleiner Schrecken mit dem großen Tier zu schimpfen begann. Sie wusste genau, dieses Lachen würde die Vierjährige zornig machen. Rosalie mochte es nicht, wenn man über sie lachte. Aber wer konnte es… [Weiterlesen]
  • Hannah starrte auf das noch leere Blatt Papier vor sich, eine Schreibfeder in der Hand.
    Es war wichtig, diesen Brief zu schreiben. Ja, sie wusste, das sie diesen Brief einfach schreiben musste – Fürchtete sie doch, das es anderenfalls zu verheerenden Folgen für ihr Umfeld und ihre Freunde kommen könnte. Und doch zögerte sie: Welche Worte waren in dieser Situation die rechten? Welche Formulierungen sollte sie nutzen, um anzusprechen, was so bedeutungsvoll war? Was -genau- wollte sie eigentlich ausdrücken?
    Die junge Frau verzog ein wenig den Mund und kräuselte die Nase, als sie die ersten Anzeichen von Kopfschmerz spürte. Langsam schloss sie die Augen und ließ die letzten Tage, vor allem aber den Abend noch einmal Revue passieren. Eine gefühlte kleine Ewigkeit verging, bis sie ihre Gedanken so weit gesammelt hatte, das sie sich in der Lage fühlte, das reine Weiß mit ihnen zu füllen.
    Ein tiefer Atmenzug, ein letztes, kleines Zögern – und dann ging alles plötzlich ganz einfach und wie… [Weiterlesen]
  • „Schatz, heute geht es das erste mal zu dem Vorbereitungskurs!“ trällert die Schwangere freudig durchs Haus während Gervais sich gerade in seine Lackschuhe quält. Noch freut der Villiers sich, ja ja! Doch das verfliegt schnell als die schwangeren Damen und deren Männer alle im Kreis sitzen und die ‚Lehrerin‘ anfängt zu hecheln und zu atmen. Gervais versteckt sich hinter seiner Frau und muss sich ziemlich zusammen reißen nicht laut los zu lachen. Sein Kopf läuft rot an und ihm kommen beinahe die Tränen. Er will eigentlich gar nicht lachen, eigentlich sollte er wirklich zuhören aber bei der Leitung sieht das so lustig aus, wie ihr Kopf selbst dabei so rot wird wie eine Tomate! Auch Orianna muss sich das Lachen verkneifen als sie das Gehechel hört.
    „Mister und Misses Villiers, gibt es ein Problem?“ fragt die Leiterin mit erhoben Brauen, über den Brillen Rand blickend. Wie zwei Schulkinder, die gerade das erste mal am Aufklärungsunterricht mit machen, benimmt sich das Villiers Paar!… [Weiterlesen]
  • Es ist das Bernsteinfarbende Getränk, was seine Augen im Bann hält. Er schwenkt es hin und wieder in diesem Becher, damit es lebendiger aussieht. Das es aussieht wie Bernsteinfarbende Augen. Für einen Moment erwischt er sich sogar dabei wie er aufschmunzelt. Für einen Moment hat er darin die Augen gesehen, in die er den ganzen Abend gestarrt hatte. Ihm war noch immer kalt, aber das würde er Ihn nicht wissen lassen wollen. Deshalb stürzt er sich nochmal das scharfe Getränk hinunter, welches ihn von innen wieder aufheizen sollte, bevor er schlafen gehen wollen würde. Als das Getränk seinen Geschmack entfaltet, schüttelt es ihn. Er hasste eigentlich Rum. Der Abend hatte eine unerwartete Wendung ergeben und hat für diese Zeit alle seine Gedanken die ihm Schmerzen bereiteten, vertrieben. Es beschäftigte eine Frage die ganze Zeit den Mann.

    "Wonach sehnt sich ein Schakal?" [Weiterlesen]
  • Zorn und Enttäuschung haben ihn heute hier hergebracht. Unfähig klare Gedanken zu fassen, hat es ihn in diese schäbige Kaschemme verschlagen. Ruhelos und der Kälte entfliehend. Reichlich Rum hat er einschenken lassen und sich damit in eine finstere Ecke verzogen, nippt immer wieder am Glas und behält den Eingang im Blick. Im Grunde wartet er nicht, vielmehr lässt ihn die schwindende Hoffnung, dass jemand kommt und ihn hiervon erlöst, dort hinstarren. Noch ein Schluck brennt sich angenehm die Kehle hinab und will ihm dennoch nicht schmecken. Warum hat er Rum bestellt? Er mag eigentlich keinen Rum. Erkenntnis will den Nebel der Wut nicht durchdringen und doch ahnt er - es hat eine Bedeutung. "Warum sollte er kommen?", impft ihm sein Unterbewusstsein giftige Worte ein und lässt ihn das Glas so hart auf den Tisch schlagen, dass der Alkohol überschwappt. Ja, warum sollte er kommen? Sogleich schenkt ihm der Wirt einen mahnenden Blick. Man bekommt ihn nicht mit, ist vergeblich damit… [Weiterlesen]
  • Die Luft ist heiß und trocken, davon dass sie hier eigentlich nur wenige Minuten von der Küste entfernt sind, merkt man kaum noch etwas. Selbst die Pflanzen haben wenig Motivation hier noch zu wachsen. Clive’s Augen kleben an einem Kaktus in der Ferne. Er ist pink mit grünen Stacheln und einer ziemlich hässlichen Visage. Je länger er dieses Ding ansieht, desto mehr wandeln sich seine eigenen Züge zu einer schrägen Grimasse. Dieses Ding...ist ansteckend. Er mag sie in Form von hochprozentigem scharfen Fusel wesentlich lieber, so viel ist sicher.

    Er würde gerne einmal eins dieser Dinger mit einem Stock pieken. Vielleicht...sollte er einfach einen von den trockenen Ästen vom Boden klauben, bevor sie noch anfangen sich in der glühenden Wüstenhitze selbst zu entzünden. Er könnte mal vorsichtig rüber schlendern und es ein wenig anstupsen. Aber dann verbeißt es sich im Stock und entreißt ihm seine Waffe. Dann stürzt es sich auf ihn und er muss schießen und dann...dann ist sein… [Weiterlesen]