Artikel 2.408

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    ☙ ☙ ☙ ☙ ☙


    Die untergehenden Sonne trug zu einem wunderschönen Farbenspiel bei. Der rötliche Ton ließ das herbstliche Blattwerk förmlich strahlen. Der Herbst war vergleichsweise Bunt und ließ Celeste friedlich lächeln. Alles wurde welk und neigte sich dem Ende zu. Zum Winter hin würde alles grau und dunkel sein.

    "Erinnerst du dich, damals, als wir durch die Baumwollfelder getobt sind und uns vor Lachen nicht mehr eingekriegt haben?", fragte die ältere, schöne Frau. Sie schmunzelte und sah in die Ferne.

    "Wie könnte ich das jemals vergessen? Wir sind mit der Natur eins gewesen und sind beim herumtoben ständig umgefallen. Meine Mutter hat ständig nach uns gerufen und um Ordnung gebeten.", dabei lachte die Schwarzhaarige auf und lächelte Hazel lieblich an.
    Der Wind striff kalt über die beiden herüber. Man hörte Astwerk arbeiten und die Blätter raschelten. Den angrenzende Wald liebten die beiden schon immer.

    Die dunklen Augen Hazels suchten die schönen, blauen der Morgayne. Doch… [Weiterlesen]
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    „Nein, ihre Aussage hier ist völlig unangebracht. Sehen Sie das ein?“ Der Rektor schaut von seinen Unterlagen zu mir auf. Im Raum ist seit kurzer Zeit völlige Stille. Der Auslöser bin ich, oder zumindest das was ich sagte. So ganz genau weiß ich auch nicht mehr, was ich gesagt habe. Meine Mitnovizen und ich saßen in einer Debatte um…irgendwas. In der hitzigen Diskussion habe ich ein Argument vorgebracht, dass auf die häufige „krankheitsbedingte“ Abwesenheit einer Mitnovizin verwies. Ihre Kopfschmerzen kommen einfach immer zur rechten Zeit, so dass ihre Arbeit jemand anderem zufällt. Dazu versucht sie sich häufig besser darzustellen als sie tatsächlich ist. Ich habe das Gefühl, dass es ihr gefällt, wenn ich gleichzeitig weniger gut dastehe. Diese meldet sich jetzt natürlich schwingt ihren Hintern aus ihrem Stuhl und stellt sich vor mir auf. „Wir machen hier kein argumentum ad hominem! Meine Migräneanfälle tun hier nichts zur Sache.“ Giftet sie mich mit[Weiterlesen]
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    Trotz wenig Schlaf war sie Putzmunter. Ihre Pistolen waren gereinigt, geölt und geladen. Sie hatte gut gefrühstückt und im Gegensatz zu Erik, hatte sie keinen Alkohol am Morgen getrunken. Argwöhnisch hatte sie ihm in die Augen gesehen, nachdem er sein Bananenbier geleert hatte. Aber trotz, dass er keine glasigen Augen hatte, konnte sie ihm nicht so recht glauben, dass er nüchtern war.
    Schon gar nicht, als sie eine Weile lang nördlich von Amnoon herum geirrt waren um dann im Steinbruch auf die Choya zu treffen, deren Rippe sie brauchten.
    Angekommen sahen sie vereinzelte Choya und Riotea war überrascht, dass es sogar verschiedene Farben gab.
    Erik: “Dann lasst uns mal auf Choya-Jagt gehen. Da sie hier die Arbeiter terrorisieren, sollte wir keine Sorgen haben, dass wir unschuldiges Leben auslöschen.”
    Riotea: “Die Rippen sind bei allen gleich, oder?”
    Natalie hatte sie nur verwirrt angesehen.
    Natalie: “Was? Eh... Weiß nicht...”
    Riotea: “Na, da sind... grüne... blaue und sogar rote Choya.”
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    Mit einem Mal stehe ich in einem Lazarett. Meine verschwommene Sicht fokussiert nach und nach auf Verletzte, manche stöhnend, manche still. „Erstmal orientieren.“ Sage ich innerlich zu mir. Wer ich bin weiß ich nicht, aber das rückt beim Anblick dieser Kranken und Verletzten in den Hintergrund. Kümmert sich den niemand? Ich schaue mich um und entdecke eine Schwester, die weinend am Bett eines Mannes sitzt. Der Mann ist übel zugerichtet und er atmet sehr schwer. Ich trete heran und lege ihr eine Hand auf die Schulter, doch sie weint nur noch bitterer. Ein weiterer Verletzter wird immer leiser und verstummt dann völlig. Der Tod geht um!

    „Nein, Nein…“ weint die Schwester. Endlich kommt Leben in meinen Geist. Schnell laufe ich durch die Reihen. Wer sieht gut aus, wer wird es schaffen? Wer braucht jetzt Behandlung? Die Schwester wird mir nicht helfen, also muss ich allein weitermachen. Letztlich entscheide ich mich für eine Frau, die auf dem Boden liegt, ganz still und
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  • Punkt.
    Ich lege das Buch und die Schreibfeder ab und begebe mich in den Raum, in dem der Test stattfinden soll. All das wird nicht ausschlaggebend sein, sagen sie, doch ich glaube, dass es ein Test wird. Meine Geistesstärke und meine Moral werden auf dem Prüfstand stehen. Auf dem Weg stelle ich unzählige mögliche Szenarien auf. Was, wenn sie mir unangenehme Fragen stellen? Muss ich wieder Dilemma bewerten? Oder ist das vielleicht ein Aufnahmeritual der Priester? Als ich die Tür öffne, bringen mir diese Spekulationen nichts. Es haben sich einige hochrangige Mitglieder des Klerus versammelt. Ich grüße die Anwesenden mit respektvollen Worten und der üblichen Verbeugung, bevor mir ein tiefer Sessel angeboten wird und ich mich setze. Die Priester tauschen leise Sätze, die ich nicht auf diese Entfernung verstehe.

    Einer der Mesmer kommt auf mich zu. „Nara, sind Sie bereit?“

    Ich nicke, dann atme ich tief durch. Im nächsten Moment beginnt der Priester mit einem mesmerischen
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  • Unruhig dreht sie sich von einer Seite auf die andere. Konnte weder schlafen noch schreiben. Sie zog sich die Decke über den Kopf und kniff die Augen zu. Aber alles was sie in ihrem Kopf sah, war Erik, wie er ihr die Hand auf die Schulter legte. Eigentlich hätte es sie gar nicht so treffen dürfen, er war ein Freund. Aber dennoch fühlt sie sich, als hätte sie Thimorn aufs Übelste betrogen. Erik konnte sie keinen Vorwurf machen, sie hatte sich ja nicht einmal dagegen gewehrt.
    Schnaufend stand sie auf, warf sich die Decke über die Schultern und setzte sich nach Draußen. Spielte mit den Füßen im Wasser, um nicht ihr eigenes Spiegelbild sehen zu müssen. Sie vermisste ihn mehr als sie zugegeben hätte. Nachdenklich sah sie zu den Sternen rauf und fragte sich, ob Thimorn wohl dieselben Sterne sehen würde, wenn er in den Himmel schaute. Ob er noch in Götterfels war, oder wieder zu Hause.
    Einen Moment lang hatte sie das Bild von Thimorn mit einer fremden Frau im Kopf, schob es aber schnell… [Weiterlesen]
  • An Marena Econde

    Hallo Marena. Ich schreibe Euch um mich im Vorfeld dafür zu entschuldigen, dass ich mich nicht von Euch verabschiedet habe. Vermutlich habt Ihr wohl mitbekommen, das ich bereits Kryta verlassen habe. Wenn nicht, dann wart Ihr sicherlich sehr beschäftigt. Ich habe lange darüber nachgedacht, was ich Euch schreiben sollte.
    Die Zeit auf dem Schiff hat mich darüber nachdenken lassen. Inzwischen haben Amnoon erreicht und sind schon einige Tage hier.
    Uns geht es gut und wir werden hier gut versorgt. Das Klima ist anfangs sehr gewöhnungsbedürftig, heiß und trocken. manchmal vermisse ich Hoelbrak und Götterfels.
    Wir werden wohl noch eine Zeit lang hier verweilen.

    Wir haben bereits auch einige neue Leute kennen lernen dürfen, darunter auch einen Schamanen, dem wir bei einem Flüchtlingslager aushalfen. Die Situation derzeit in Amnoon ist angespitzt. Man sieht viel von dem Leid innerhalb und außerhalb der Mauern. Wir helfen so gut es geht, wenn man sich aber einmal vor… [Weiterlesen]