Artikel 2.245

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  • Es war ruhig in den Fahrarunterkünften. Gelegentlich schnarchte ein Junges in seinen Fellen aus oder es raschelte, wenn einer der zukünftigen Legionssoldaten sich herumwälzte.
    Sharima genoss diese nächtliche Stille am Meisten und sie hatte das Glück, dass ihre Pritsche so in dem großen Schlafzelt stand, dass das Mondlicht durch die offenen Dachstreben die halbe Nacht direkt darauf fiel.
    Das schwarzbraune Charrjunge lag auf dem Bauch, vor ihr mal wieder ein Pergament, sowie Tinte aus den Schreibstuben, die sie hatte mitgehen lassen. Sie musste nur aufpassen, dass nichts davon auf ihre Pfoten geriet, sonst würde sie die Flecken am nächsten Morgen dem Primus erklären müssen.
    Doch Sharima passte jedes Mal gut auf. Die Schreibfeder tunkte sie immer nur ganz wenig in das dunkelblaue Nass und zog den Kiel dann kratzend über das Pergament. Sharima mochte das Schreiben. Das Zeichnen. Daher war sie den anderen Jungen dahingehend etwas mehr voraus. Aber bei Asche zählt nicht nur das Schreiben.
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  • Während das alte Backsteinhaus der Komtess unheimlich düster wirkte, mit dem gedämmten Licht und den dunklen Farben, betrat der Graf hier ganz neue Gefielde. Er fand sich ganz gewiss nicht in einem Raum wieder, in dem es der Marlene die er kannte, gefallen könnte und trotzdem saß sie dort, auf einem beigen Sofa, in diesem hellblauen Raum, in ihrem hellem, langem und rosanem Kleid. Passend gewählt für ein Abendessen im Frühling.


    Eine Kristalllampe warf Licht auf das weiße Tischchen vor ihr und ließ sie, selbst mit den schwarzen Locken, unheimlich freundlich wirken. Es standen bereits zwei Gläser auf dem Tischchen. Eingeschenkt hatte bisher aber niemand und auch das Cognac Glas fehlte in Marlenes Hand. Außer dem deplatzierten schwarzen Flügel und dem Sofa gab es allerdings nur noch eine Kommode das allerlei Alkoholika beherbergte und das kleine Tischchen. Andere Möbel waren wohl noch nicht geliefert, bestellt oder platziert worden. Benedict blickte sich zurecht etwas verdutzt
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  • Ich lebe unter Brücken
    Ich haue Zeug zu Stücken
    Ich schlage gern mit Keulen
    Menschen tun laut heulen

    Andere find ich gar nicht nett
    Charr sind haarig und nicht fett
    Ich liebe meinen Polsterbauch
    Sylvari sind doch auch nur Lauch

    Wir schlagen uns gern zum Gruße
    Ein Asura klebt am Fuße
    Norn verlaufen sich im Wald
    Ich mache wirklich jeden kalt

    Ich lebe auch in der Tiefe
    Du sagst, dass ich doll miefe
    Den Kopf den schlage ich dir ein
    Es ist toll ein Ettin zu sein [Weiterlesen]
  • Ein strahlend schöner Sonnenschein,
    bringt Licht ins dunkel, tief hinein.
    Er zaubert Lächeln auf die Lippen,
    es pocht das Herz unter den Rippen.

    Süße Besinnung kann er bringen,
    lässt Lieder in deinem Kopf erklingen.
    Der Alltag wird zum Abenteuer,
    wärmt dich von innendrin ein Feuer.

    Schließt du die Augen, ist er da,
    suchst du zu sehr, wird's nicht wahr.
    Auch ich will einen, der ist mein.
    Wo bist du, mein Sonnenschein? [Weiterlesen]
  • „Meine Fresse Arne.... jetzt hilf mir doch mal.... halt die Füße fest.“ keuchte er und wütend während er in den Kampf verwickelt ist.
    „Ich mach den Scheiß... hier auch für dich..... Auwa...... Verdammt.“ und da bekommt er auch schon mit voller Wucht eine Faust mitten auf seine Nase, welche sofort knirscht und leicht knackt.
    Breitbeinig hockt er über der kleinen Rothaarigen und versucht ihre Handgelenke zu schnappen doch sie wirbelt mit ihren Fäusten wild herum und versucht ihn immer wieder zu treffen.
    Mit ihren Füßen tritt sie ebenso um sich während ihr Hund die beiden anbellt und sein Bruder lachend daneben steht.
    „ARNE jetzt mach schon.“ brüllt er seinen Bruder nun an und da bekam er auch schon die nächste Faust gegen sein Kinn.
    Die viel Kleinere unter ihm strotzt nur so vor Kampfgeist.
    „Halt still sonst hau ich dir auch eine rein.“ mault er das Mädchen unter sich an.
    Die sich mit allem wehrt was sie hat. „Lasst mich in Ruhe.“ zischt sie den Kerl an.
    Wütenden funkeln ihre
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  • Spross und Triebe




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    Leg deine Saat in meine Adern,
    grab deine Wurzeln in mein Herz,
    lass sie keimen, deine Triebe,
    nähr sie vom Blut, bis es verzehrt.

    Sauge fest an meinen Venen,
    lass deine Ranken munter schlagen.
    brich den Stolz aus meinen Genen,
    bis deine Äste Früchte tragen.

    Lasse deine Blätter wuchern,
    bis die Haut wird blass und fahl,
    mit dem Gift, füll meine Lungen,
    dass der Atem schlägt zu Tal.

    Stich der wilden Dornenküsse,
    nimmt die süße, freche Scham,
    von der Sinnflut deiner Düfte,
    blüht mein Schoß dir glühend warm.

    Festgezurrt sind deine Schlingen,
    bis ins letzte Glied gekrochen,
    wird die Saat zur Blüte bringen,
    ist der Wille erst gebrochen.



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    Schon etwas älter aber nun hierher ausgelagert :)


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  • Fühle

    Fühle eine kleine Brise
    auf meiner nackten Haut.
    Spüre die weiche Wiese
    neige für sie mein Haupt.

    Fühle die wärmende Sonne,
    wie sie mich berührt.
    Kann nicht entkommen
    weil sie mich entführt.

    Fühle meinen ruhigen Atem
    wie er mich verlässt.
    Will mich nicht verraten
    sie hat mich erpresst.

    Fühle ihre grenzenlose Macht
    wie sie mich erdrückt.
    Habe einen schlimmen Verdacht
    das sie sich mit mir schmückt. [Weiterlesen]





  • 1324 n.E.


    Carcair keuchte. Es war nicht wirklich zu verhindern. Menschen mochten weich und schwach sein, aber sie waren schwer. Schwerer als ein vergleichbarer Sylvari zumindest. Vermutlich lag es an dem Fett, das sie ansetzten. Weiches, wabbeliges Fett, weiße Fäden im Fleisch, die zwischen den Zähnen stecken blieben wenn man versuchte es zu essen. Ekelhaft.

    Kurz gesagt, Menschen waren furchtbar. In jeder Hinsicht. Carcair verachtete Menschen. Ihr Fleisch war nicht nur weich und verletzlich, sondern auch noch durchscheinend, sodass man all die widerlichen Farben unter der Haut ausmachen konnte: Rotes Blut, gelbe Sehnen, grüne Adern. Urgh.

    Noch dazu gab es keine charakterliche Eigenschaft, die er an Menschen schätzte. Sie waren heuchlerisch, schwach, beschränkt; sie waren Tiere, die sich in ihren eigenen Exkrementen wälzten. Carcair schätzte den Pragmatismus der Charr, die Effizienz der Asura und… nun, Norn waren eigentlich fast so dämlich wie Menschen. Aber wenigstens… [Weiterlesen]
  • (Vorwort: Dieser Geschichtsschnipsel ist nicht ganz frisch - dachte ich teile ihn aber trotzdem mal. Vielleicht fühlt sich der ein oder andere ja unterhalten.)

    Wie in Trance beobachtete sie die Tänzer. Einer unendlichen Umschlingung gleich zogen die Gestalten ihre Kreise auf der Bühne, immer fließend, nie stockend. Wie uninteressant so ein Tanz doch für Außenstehende ist …, ging es der Adligen durch den Kopf. Jegliche Bewegung, jeder kleinste Moment der Nähe geschieht doch schließlich nur zwischen den Beteiligten. Allein ihnen obliegt das Tempo des Tanzes, Distanz und Nähe – eine winzige Bewegung kann die komplette Atmosphäre umwerfen, die Harmonie zerstören, den Tanz beenden.
    Caitlyn stützte die Ellenbogen auf den Rand der Loge – den Blick ohne Kompromisse auf das Tanzpaar gerichtet. Natürlich hatten sie für die abendliche Vorstellung nur die besten Plätze in der Götterfelser Oper bekommen – wenn auch zu einem stolzen Preis. Die Familie Verland gehörte der Oberschicht an,… [Weiterlesen]