Artikel 2.282

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  • Für den Smutje - Auf dass er trotzdem ein wundervoll besorgter, kleiner „Onkel“ bleibt und der Schock nicht zu groß war.


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    Die Schritte führten sie hinaus aus dem Gabel und Kelle, den Pfad entlang zum Strand. Während das Mädchen mit der Holzpuppe in der Hand das neue grüne Kleid ausführte, stapfte der Junge ohne Schuhe durch den Sand. Die Schuhe hatte er seiner Ma mitgegeben. Hier würde er keine brauchen, hatte er befunden. An der Seite des rotgelockten Mädchens lief der Smutje des G&K. Er plapperte munter vor sich her und stieß damit nicht gänzlich auf taube Ohren. „Treffen dann auch noch Joy. Sie ist die Lütte von Lavena, dem Kapitän und außerdem die Luftschiffkapitänsprinz...“ „WOAH! SÒLA GUCK!“
    Der Smutje wurde unterbrochen. „Sóla, des is‘ des Meer!“ Jonne rannte los, bis an das Wasser und ließ sich die kleinen Wellen um die Füße spülen. Einen Augenblick später stand Sóla hinter ihm und noch einen Augenblick später kam der Smutje
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  • Erfrischende Dusche
    An einem schönen heißen Nachmittag lag Orianna entspannt in ihrer Liege im Garten. Sie trug nur einen Bikini, die Sonne strahlte mit voller Kraft und hatte ihre Haut bereits geküsst. Orianna genoss den Moment des Nichtstuns. Aber nicht nur sie. Nein, auch Gervais - Er hatte einen fiesen Plan ausgeheckt! Mit einem breiten triumphierenden Lächeln auf den Lippen schlich er sich an seine Verlobte heran, in den Händen einen Eimer mit Eiswasser. Sein Blick sagte deutlich, dass er gewonnen hatte. Er ergoss das kalte Wasser mit einem Schwall über den Körper der nichts ahnenden Blonden. Ihre Muskeln zogen sich zusammen, sie holte tief Luft und schrie seinen Namen lang gezogen und energisch: "GERVAIS!"

    Doch dieser war wie ein kleiner frecher Lausebub lachend davon gerannt.




    Frühstück
    Am frühen Morgen bereitet Orianna für ihren Liebsten Frühstück vor! Sie hatte den festen Vorsatz, sich für seinen letzten Streich zu rächen. Möge die Schlacht beginnen! Auf dem
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  • Schauspielerei

    Sie vermochte es einfach nicht, der Musik zu lauschen oder zumindest hingerissen drein zu blicken, so viel Mühe der Pianist sich auch gab.
    Wenigstens war es eine private Soiree und kein offizieller Anlass. Ein weiteres Mal strich sie den schweren Brokat des Kleides zurecht und holte tief Luft. Der letzte Blick auf die Taschenuhr konnte erst wenige Minuten her sein, aber dennoch kam es ihr wie eine Ewigkeit vor.

    "Ach?“
    Wie spöttisch schon der Anfang geklungen hatte. Ärgerlich biss die Baroness sich auf die Unterlippe. Wie kam er eigentlich darauf, so mit ihr zu sprechen? Sie war eine Dame der gehobenen Gesellschaft! Und das hatte sie sich selbst erarbeitet, sie hatte sich an diese Position gekämpft, hatte sich nicht auf ihrem Titel ausgeruht! Nein, er hatte kein Recht sie so verächtlich anzusprechen und die Boshaftigkeit zu haben, sie wie eine dumme Göre zu behandeln, die nichts von der Welt wusste!

    „Es funktioniert nicht zwischen jemandem, der den Charakter des[Weiterlesen]
  • Er neigte sich hinab.
    Der Blick, selbst noch müde und von letzten Traum immernoch leicht verklärt, gerichtet auf den Jungen vor sich.
    Klein die Hände. Finger welche sich strecken und wieder schließen, ebenso klein. Und doch halten sie die ganze Welt. Seine Welt. Ein Lächeln auf den Lippen. Erzeugt von Glück. Dankbarkeit. Wünschen. Hoffnung. Zu viel Liebe für ein einziges Kinderbett. Der Blick des Löwensteiners gleitet gen Seite, als es an seinem Hosenbein zuppelt. Wilde, dunkle Locken. Strahlende Kinderaugen. Leises Gähnen. Rosalie auf den Arm genommen betrachten Luc und die nun große Schwester die kleine Welt vor sich im Bettchen.
    Es interessiert ihn nicht. Die Dürre. Die Sorgen Fremder. Früher war das anders. Doch nun war nur noch das wichtig was in seiner Reichweite war. Andre, Rosalie und Arla. Er hatte früher viel gegeben, fast sein Leben gar und bekam nun so viel Leben zurück. Andre schnaufte im Bettchen aus und lies Rosalie mit dieser Geste leise kichern.
    Wer sollte ihm… [Weiterlesen]
  • Hier noch einmal der Text auf Wunsch vom Lied, welches das erste Ministeriums-Orchester vorgetragen hat.


    Götterfels

    Unsr'e große Stadt am göttlichen Meer,
    auf hohem Felsen thront.
    Das Herz es zieht uns stets zu ihr her,
    ganz gleich wo es auch wohnt.


    Über den Zinnen, der Himmel so hoch,
    die Täler am Fuße weit.
    Erschüttert, gelitten und doch steht sie noch,
    wider vergangenem Leid.


    Refrain:
    Und wenn am Fenster Veilchen blühn'
    die Sonne in die Straßen scheint.
    Dann weiß ich sie wird nie vergehn,
    so lang wir stehen vereint.


    Unsere große Stadt, das göttliche Rad,
    aus Hoffnung einst gebor'n.
    Manch ein mal an verregnetem Tag,
    fühlt ich mich auch verlor'n.


    Dann blicke ich zu den Gärten empor,
    auf hohen Mauern gedeih'n.
    Die Krone von Kryta flüstert mir ins Ohr,
    wirst nie alleine sein.


    Refrain:
    Und wenn am Fenster Rosen blühn'
    die Sonne in die Straßen scheint.
    Dann weiß ich sie wird nie vergehn,
    so lang wir stehen vereint.


    Und wenn einst der Zinnen Schatten tief
    fallen auf unser
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  • Gahan war sich mittlerweile garnicht mehr sicher, wie lange er schon unterwegs war. Eine Woche? Vielleicht zwei? Oder ist doch schon ein Monat ins Land gezogen? Er wusste es nicht. Doch war dies auch nicht von Bedeutung, so hatte er eh nicht vor in nächster Zeit nach Hoelbrak zurück zu kehren. Gahan hatte nichts was ihn dort hielt, weder Familie noch besonders viele Freunde. Selbst die Geister hatten ihm noch nie sonderliche Aufmerksamkeit geschenkt, so hatte er nie das Glück, wie die meisten seines Volkes von einem der Geister im Traum besucht worden zu sein. Er war gerade mal Anfang Zwanzig und so war er noch nie alleine so lang und so weit von Zuhause entfernt, doch dieses Gefühl, welches er seit nun einiger Zeit in sich hatte, verließ ihn nicht. Es tauchte ständig in seinen Träumen auf und plagte seine Gedanken bei Tag. Der Jungnorn wusste nicht was es zu bedeuten hatte, doch irgendwas in seinem Inneren sagte ihm, dass er die Antwort in welcher Form auch immer, im Norden finden[Weiterlesen]
  • Prolog:
    Diarmai hatte die anspruchsvolle, ehrenwerte und gar heldenhafte Aufgabe, Wollgarta Mährena Scherina von der Weide, welche sich später als Wollburga entpuppte, sicher zur nächsten Siedlung zu führen. Eine Aufgabe, die unsere Heldin -natürlich- mit Bravour meisterte und die in einem übersprudelnd glücklichen und mit vielen 'Mäh's begleiteten Wiedersehen zwischen Wolli und ihren Wollieltern endete.

    Na, wenn das mal kein Lied wert ist!


    Ein Lied für und über Wolli, das Schaf
    - full version -

    ((Melodie: Danke für diesen guten Morgen))


    Wolli
    Du bist ein tolles Schafi
    Wolli
    Ein jeder hat dich gern
    Wolli
    Du gibst uns Milch und Spaßi und du lässt dich scher'n!


    Wolli
    Du frisst gern Gras und Kekse
    Wolli
    Und auch mein Mäntelein
    Wolli
    Wie kann ein kleines Schaf nur so verfressen sein?


    Wolli
    Du hattest Angst vorm Feuer
    Wolli
    Still stehen bliebst'e nich
    Wolli
    Dein Heim, das ist weit weg doch dafür hast' nu mich!


    Wolli
    Ich bringe dich nach Hause
    Wolli
    Zur der Familie dein
    Wolli
    Da
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  • Liebe Liese!

    Heute sind einige Leute zu uns gekommen um nach dem Rechten zu sehen, und sie sagten ich kann einen Brief mitgeben nach Hause, daher schreibe ich dir schon wieder!

    Hast du meinen ersten Brief erhalten?
    Auf dem Sommerfest habe ich Marena und Sheryna gesprochen, und beide erzählten von der Reise in die Zentaurenlande, in denen es gerade wegen dem schlimmen Wetter besonders schlecht aussieht. Ganz kurzfristig habe ich mich entschieden mitzureisen, und da die Kutsche noch am selben Abend ging musste ich schnell packen. Ich habe dir natürlich einen Brief geschrieben, aber so spät Nachts und auf die Schnelle habe ich keinen Boten gefunden und habe ihn daher einem Mann in der Lampe gegeben, der sagte, er würde den Brief gegen ein paar Münzen für mich abgeben bei dir.

    Gestern am frühen Abend kam ein Sturm auf hier im Hinterland und viele Blitze sind eingeschlagen – Manche leider in Bäume, die dann begannen zu brennen. Aber wir waren ja viele Hilfskräfte, und alle zusammen[Weiterlesen]
  • In the eye of a hurricane
    There is quiet
    For just a moment
    A yellow sky

    Es ist ruhig draußen, als sie aus dem Fenster schaut. Dunkel ist es auch. Nur das Zimmer wird von einigen Kerzen erhellt, die in Schalen auf den Kommoden und dem Beistelltisch stehen. Dazu das Flackern eines Kaminfeuers an der Wand hinter ihr.
    Wie lange sitzt sie da jetzt schon? Vermutlich zu lange, aber die Papierstapel auf dem Schreibtisch verlangen nach Aufmerksamkeit. Aufmerksamkeit, das war es auch, was Vince wollte, bis er schließlich aufgegeben hat und sich ins Bett gelegt hat. „Nur noch die paar Rechnungen“, hatte sie zu ihm gesagt. Und aus den paar Rechnungen wurden noch ein paar mehr, dazu das Beantworten von zusätzlicher Post und eine Übersicht über das Sortiment.
    Nun liegt er da friedlich zwischen den Fellen und Decken auf dem Bauch, die Arme und Beine neben ihm bequem angewinkelt. Er ist schon länger eingeschlafen, sie kann sehen, wie er ruhig atmet und seine Haare ihm ins Gesicht gefallen sind. Sie… [Weiterlesen]
  • Aiven war gerade sieben Jahre alt als das jüngste und damit auch letzte Familienmitglied zur Welt kam. Sie hatte es sehr eilig das Licht der Welt zu erblicken, ihre schützende Hülle im Leib der Mutter zu verlassen und das Abenteuer des Lebens zu beginnen. Vier Wochen vor ihrer errechneten Zeit zwang sie ihre Mutter, mitten bei einem Picknick mit der Familie auf den weiten Feldern Gendarrans, in die Knie und forderte ihre sofortige Geburt. Es war keine Zeit mehr um zum Landsitz zurück zu kehren, viel zu gefährlich in diesem Zustand. Die anderen Söhne, zwei und fünf zu jenem Zeitpunkt, tollten in den Wiesen während der Vater und Aiven der kleinen Seline nun zwangsläufig auf die Welt helfen mussten. Aiven konnte sich noch gut daran erinnern wie er seine kleine Schwester, in den ersten Sekunden ihres Lebens, in den Armen barg während der Vater seine Frau aufhob um sie in Richtung Anwesen zu tragen. Eingewickelt in ein Tuch und seine dünne Jacke um sie vor dem zugigen Wind zu… [Weiterlesen]