Artikel 2.491

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    Brot und Spiele

    Diese Geschichte ist ein Mitschnitt eines phantastischen RPs von @Annabelle E., @Caravaggesk, @Amnesyas, @Harlem und mir. Die Szene ist im Original deutlich länger und ausgeschmückter, aber ich habe sie für die bessere Lesbarkeit gekürzt. <3

    Trommelschläge erfüllten die Arena des Ya Ajvar und Schicksalsdamen nahmen Wetten an. Es war eine unterirdische Sandgrube, umgeben von Stein, beleuchtet einzig durch ein großes Gitter unmittelbar über dem Kampfring, das unter der Amnooner Sonne wie ein Gulli-Deckel anmuten musste und hier unten dicke Sonnentupfen auf den Sand warf. Wann immer in der Oberwelt Raptorenreiter oder Fuhrwerke über das Gitter bretterten, lösten die Erschütterungen Sandregen aus, die mal in feinen Rinnsalen, mal in Schleierströmen auf den Ring nieder gingen. Der Ring selbst war durch Meter hohe Gitter umzäunt, nach oben hin aber offen. Darin lagen wenige Ruinenstücke, hinter denen man sich verstecken konnte, aber nichts, was die Sicht der
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    RP-Mitschnitt von @Tashi und mir

    Zwischenhalt









    Es war früher Nachmittag als die Kutsche nach Stunden der Abfahrt endlich eintraf. Es war eine Sache die Wege zu nehmen die weniger befahren waren, eine andere aber scheinbar sämtliche Schlaglöcher mit zu nehmen. Innerlich verfluchte Cornwall den Kutscher und hätte ihn am liebsten genutzt, um eines der besagten Schlaglöcher zu stopfen. Allerdings zeigt er das nicht Nikolai. Dieser wurde kurz über den Zeitungsrand betrachtet mit dem üblichen amüsierten Blick. Dann kam die Kutsche zum Stehen und der Inquisitor legte die Zeitung weg: „Nun dann wollen wir mal“, sprach er und streifte sich die Handschuhe über. Nikolai setzte seinen Helm auf und den Zweihänder vom Schoß, da dieser in der Kutsche keinen Platz hatte in der Rückenscheide. Der Leibwächter öffnete die Tür und hielt sie Cornwall auf. Wie üblich schaute der bullige Leibwächter sich um, um etwaige Gefahren aus zu machen.

    „Oh keine Sorgen mein Guter“, sprach der Blonde
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    Es ist das erste mal, dass mein Bruder mich mit nimmt. Er sagt ich brauche diese Erfahrung, damit ich erwachsen werde. Ich bin es längst, ich bin längst aus den Kinderschuhen geschlüpft, doch in einem Casino, ja, da war ich bisher tatsächlich noch nie. Er entführt mich in das Casino Ya Ajvar. Laut seinen Worten ist es das beste Casino in Amnoon, auch wenn ich ignorieren soll, dass es sich im Umbau befindet. Und ich sollte wehrt schätzen, dass ich überhaupt hinein kann, denn im Moment seien nur Stammgäste erlaubt. Nun, er ist so ein Stammgast und ich heute seine Begleitung.

    Im Inneren tummelt sich so einiges. Frauen und Männer, die meisten mit dunkler Hautfarbe, so wie ich, stehen an der Bar, unterhalten sich mit gut aussehenden Bauchtänzerinnen mit blauen Lippenstift und goldenen Schuhen oder geben ihr Geld an den Spieltischen aus. Mir ist nicht nach Spielen. Ich möchte nur einen Drink an der Bar. Und den bestell ich mir bei dem netten Barmann mit dem grau meliertem Haar. Er ist… [Weiterlesen]

  • Die Stimme, welche nun an ihn gerichtet war, klang nicht wirklich bedrohlich: "Guten Abend mein Herr, ich muss sie bitten mir zu folgen, hinter der Bühne hat niemand etwas verloren." Milans Antwort klang entspannt: "Natürlich, wobei ich es begrüßen würde auf dem gleichen Weg hinaus zu gehen, auf dem ich gekommen bin." Galant stieß er sich von der Wand ab, richtete den Anzug und besah sich die Person, die ihn von seinem ausgewähltem Platz verscheuchen wollte. Auch die Hauptdarstellerin auf der Bühne wurde einen kurzen Augenblick gemustert.

    Vor ihm stand einer der Wachmänner, ein blonder Hüne mit blauen Augen der etwa um die dreißig Jahre alt ist. Im dem schwummrigen Licht hätte er genauso der Bruder von Milan sein können. Auf der Bühne hingegen stand die Frau, die ihm den Kopf verdreht hatte. Viel zu lange hatte er sich dieser Liaison hingegeben, ohne Aussicht auf eine Verbindung in der Öffentlichkeit, ohne Verpflichtungen und ohne Zukunft.

    "Verlassen Sie diesen Bereich bitte
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  • Abschied / (Danador's Sicht)

    5. Zephyr, 1334 n.E.


    „Ob sie heute verreist?“, überlegend wandte sich Danador durch die Hütte. Es mochte früher Morgen sein und die Sonne grüsste, doch der Rudelmeister und sein Lehrling waren längst munter sowie frisch am Werk. Er kümmerte sich drinnen um die Kontrollierung und Planung, während Madoine draussen die Hunde versorgte. Als er sich zum Futtersack herabbeugte, schoss ihm mit mildem Lächeln die Stimme des Sprösslings durch den Kopf: „Ich werde mich vor meiner Abreise ganz sicher von Feris verabschieden!“ Dabei hatte sie ihn aus ernsten, blauglöckchenfarbenen Augen angeblickt. Ein Ernst, der sehr selten durch ihre Seelenspiegel flitzte, meist auch schnell erlosch, wenn sie mit der Sonne um die Wette schien. Ein kurzes Klopfen liess den grünblättrigen Kopf herumfahren. Wenn man vom Wirbelwind spricht, da tauchte er auch schon auf. Er trat hinaus, als er die Sprösslingsdame vor sich sah, musste er warm lächeln. Ihre Gefühlsaura flirrte nur[Weiterlesen]
  • Ich höre in letzter Zeit viele Hörbücher und bekam einfach mal wieder Lust zu schreiben. Ob es nun gut ist, oder nicht. Der erste Teil einer Hintergrundgeschichte. Ich hab das jetzt in knappen 30 Minuten hingekritzelt. Daher verzeiht Grammatik, Rechtschreibung und CO. Viel Spaß beim lesen!
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    Der Weg - Ascalon I

    Dexter's Schritte knirschen leise auf dem sandigen Boden unter welchem fester Stein liegt. An den Wänden der alten Ruine hallt das Geräusch noch etwas nach, ehe es tief in den abgerissenen, verfallenen Gemäuern erlischt. Es ist später Nachmittag und obwohl es noch relativ hell ist, werfen die alten Gemäuer bereits lange, dunkle Schatten. Dexter, groß, kräftig, Wächter und ehemaliger Soldat, war nie dafür bekannt Angst zu haben. Doch auf dem Weg, den er gerade geht, da hat er welche. Er wünschte sich, dass er hier nicht alleine gehen müsste. Dass er
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  • Die Kämpferin

    RP-Mitschnitt von @Annabelle E., @Amnesyas und mir. <3


    Shafir Kharash war ein Sammler. Er sammelte Menschen, schöne talentierte Menschen. Davon hatte er bereits einige unter dem Sternendach des Ya Ajvar vereint: Da waren die beiden Artisten, Yarzar und Edgar, die das Element des Feuers beherrschten; Hazel, die Spielerin, die sich weigerte seine goldenen Schuhe zu tragen und die jede Münze für die Zukunft ihres Sohnes wegsparte, und dann war da Sanura, die Kämpferin für die Arena.

    Hazel begleitete den Inhaber durch die Räumlichkeiten, Shafir wollte ihr einen Bereich des Casinos zeigen, den sie noch nicht gesehen hatte. Die gute Frau trug heute ein Kleid in Sandfarben, bestickt mit wilden Rosen. Ihre Haare waren über die Schulter geflochten und um den Hals hing eine lange Kette, deren Ende aber in den Ausschnitt gerutscht war. Obwohl Hazel in ihrer Erscheinung recht unschuldig wirkte, zeigten Augen und Mimik genau das Gegenteil, aufmerksam und wach, voller
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  • Trotz und Trost

    Das Zimmer war so winzig, dass ein vernünftig großer Mensch nicht aufrecht hätte stehen können. Ein schmaler Schreibtisch, ein schmales Bett, ein Bücherregal und eine Kommode. Mehr passte nicht in ihre kleine, sichere Zuflucht.
    Die Wände waren weiß getüncht, keine aufwändige Tapete, dafür Zeichnungen von allen möglichen Dingen, Tieren, Sagengestalten, gedeckten Tafeln, ferne Orte…eigentlich alles, was sie irgendwo hatte ergattern können. Zeichnungen, die nicht bestellt worden waren. Zeichnungen von Freunden, von Fremden.

    Sieschloss die Türe, drehte den Schlüssel im Schloss, so oft bis er sich nicht mehr weiter drehen ließ. Bis es zu Ende war. Dann ließ sie sich auf dem flauschigen Teppich nieder und zog die Schuhe von den Füßen. Blasen hatte sie… von der ganzen Schinderei. Und Kratzer. Kratzer bis über die Handballen und die Handgelenke.

    Und voraussichtlich… war sie dreckig bis zum geht nicht mehr. Die Hände fuhren durch die verklebten Haarsträhnen und blieben… [Weiterlesen]
  • Wie die Kutsche über die abgeschiedenen Wege holperte, musste Nikolai an Tom denken.
    Er fragte sich, wie seine Gedankenwelt urplötzlich gerade zu diesem Mann springen konnte. Erinnerten ihn die Bäume draußen irgendwie an Maguuma? Roch es nach Banditenlager oder summte irgendwo eine nervige Mücke?
    Keines davon.
    Vielleicht war es dieser kalkulierende, nachdenkende Blick seines Gegenübers und Nikolai Riethveld fragte sich, was der Inquisitor gerade wieder ausheckte. Die beiden Männer waren still, schauten mal hier hin, mal dort hin. Nikolai sprach ohnehin nur, wenn er gefragt wurde. Das war die erste Lektion, die er Tom zu verdanken hatte.
    Diesem Allerweltsbandit, der wie so viele andere ein Laufbursche für Cornwall gewesen war. Es hätte auch Gerrit gewesen sein können. Oder vielleicht Schosch, der irgendwann während der Rückreise nach Götterfels am Fieber krepiert war.
    Aber nein, Tom hatte das Glück… oder Unglück gehabt, in das Gespräch mit Nikolai und Cornwall zu platzen, um
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  • Symphonie

    Es war wohlig warm im Raum und es roch herrlich nach Zimt. Durch das große Fenster welches direkt auf die Straße gerichtet war, dringt ein wenig Licht von den Straßenlaternen hinein, welches von den Schneeflocken gebrochen wird und wohlbesonnen zum Boden hinab tänzeln. Es herrscht schöne Wintertagsstimmung und nur noch wenige Tage sind es bis zur großen Bescherung.


    Sie sitzt da schon gute drei Stunden, im Zimmer ihrer schlafenden Kindern während sie nur leer nach draußen auf das bepuderte Rurikviertel starrt. So sehr sie es auch wollte, aber sie konnte einfach nicht mehr. Sie konnte nicht mehr weinen, sie hatte keine Kraft mehr. Sie ist vollkommen leer und die Augen taten ihr schon weh. Die Nase war verstopft und das Herz war klamm. Sanft drückt sie die weiche Hand von ihrem kleinen Töchterlein Ann, welches dem Vater am ähnlichsten ist. Es gab ihr zumindest etwas das Gefühl bei ihm sein zu können. Es schenkt ihr etwas Trost. Ob er es sieht? Ob er es spürt? Dieser
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