Weitere Zugehörigkeiten:
Soley scheint Kontakte zur Abtei zu pflegen und zu wahren. Man munkelt, sie wäre gar über längere Zeit im Geleit dieser unterwegs gewesen. In jedem Fall gehörte ein ihr familiär naher Mann diesen an bis zu seinem Tod in Cantha.
Als Novizin soll sie gar eine Weile bei den Sylvari gelebt haben; eine Faszination die ihr auch heute noch inne ruht.
Haupttätigkeitsfelder:
- Geleit der Gläubigen
- Versorgung von Flora und Fauna nach außergewöhnlichen Vorkommnissen
- Vermitteln von Wissen über Erkrankungen von Tieren
Einstellung zu Politik und Ständen: Die Welt braucht ein Gefüge in ihren Augen und zu oft bewies diese auch, wie es ist, wenn das Gefüge außerordentlich gestört ist. Sie tritt mit Respekt den Ständen und der Politik entgegen, ohne dabei unterwürfig oder geringer zu wirken. Meist geht sie nach dem Sprichtwort: "Wie man hineinruft, so schallt es hinaus."
Einstellung zu den Gefahren Tyrias: Stets wachsam und aufmerksam verfolgt sie die Gefahren, welche Tyria den Bewohnern auferlegt und geht dabei auch über die Grenzen eigener Abstammung hinaus. An vorderster Front kämpfte sie wohl nie, aber in der Nachhut nach den Katastrophen fand man sie mehr als einmal.
Einstellung zur Einigkeit der Kirche: Als Balthasar die Einigkeit erschütterte mit seinem Tun, mahnte sie ihre Glaubensbrüder/-schwestern nicht den Blick auf alles zu verlieren, sich nicht zerreißen zu lassen. Es schmerzte sie als viele sich aufrieben und dadurch das Gesamtbild schwächer wurde, gar viele sich abwanden von den Göttern. Einigkeit, gemeinsames Stehen für die Gläubigen und Tyria, dafür setzt sie sich stets ein.
Einstellung zu den Sechs im Einzelnen:
- Dwayna: Die, die sie führte in ihren Augen. Ihr wollte sie zunächst folgen als Anwärterin eh das Schicksal es anders wollte.
- Melandru: Ihre Führung und Leitung; die Lehrerin all ihres Seins und ihres Lenkens. Sie fürchtet das Schicksal der Natur, wie sie es ehrt. Denn was geschehen muss, geschieht, so ist der Lauf des weltlichen Lebens.
- Balthasar: Die Lehren für die er stand, sollten nicht vergessen werden. Ebenso nicht die Taten des gefallenen Gottes, den Frevel und die Gräul. Aber alles kommt aus dem Gleichgewicht, wenn man nicht pflegt wofür Balthasar einmal stand. Den Gott aber namentlich anzubeten, steht auf einem anderen Blatt.
- Grenth: Der Sohn der Dwayna ist in ihren Augen der Melandru nah. Denn er steht für die letzte Waage, die Gerechtigkeit des Todes und das Gleichgewicht. Immer wieder sieht man sie auch vor seinem Abbild beten.
- Lyssa: Mit der gebundenen Zwillingsgöttin verbindet sie lediglich der Umgang mit ihren Dienern. Sie hält Mesmer für höchst gefährlich und zweifelt, dass man gut daran tat, den Menschen diese Gabe aufzugeben.
- Kormir: Wissen und Gerechtigkeit. Das Opfer der Göttin beeindruckt Soley, auch den Nähe zu den Gläubigen, die Kormir für sie mehr als andere noch verkörpert, gibt ihr ein Gefühl von Verbundenheit zu Kormir.
Sonstige Anmerkungen: Soley ist als Priesterin wohl nur dann zu erkennen, wenn sie Ordensfarben trägt. Aber um sich selbst ein gewisses, eigenes Leben zu halten trägt sie diese nicht dauerhaft. Der Schopf ist einseitig rasiert, die dunkelblonden Wellen umspielen anderseitig ihr Gesicht. Sie gehört zu den eher größeren Damen, hat von Natur aus eine gebräunte Hautfarbe, die einen elonischen Einschlag vermuten ließe. Anders als viele ihrer Glaubensbrüder, wird sie nur selten von Tieren begleitet, hat aber eine gewisse Anziehungskraft auf diese.
Sie trägt einen Ring am linken Ringfinger, filigranes Gold ohne Auffälligkeiten und doch bereits etwas abgetragen. Größere Narben sucht man zumindest dort, wo sie ihre Haut zeigt vergebens. Häufig wird sie mit Augenklappe gewesen, dabei wirken ihre Augen ohne diese nicht beeinträchtigt.