Artikel mit dem Tag „Rosalie“

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  • Ihre feinen Brauen hatten sich in purer Anstrengung zusammen gezogen.
    Immer wieder wurden die Lippen schmal, dann zwang sich die Zungenspitze erneut hervor und wurde doch wieder durch das Zusammenpressen der Lippen zurück gedrängt. Es ratterte in ihrem Kopf. Lucius wusste das die Idee sie wählen zu lassen mit zu seinen besten Ideen aller Zeiten gehören würde.
    Rosalie murrte und murmelte in ihrer Verzweiflung vor sich hin. Das kleine Mädchen trat von einem Bein auf das andere und löste sich schließlich vom Hühnerstall.
    "Papa? Ich weiß es nicht....", gestand sie ihre Verzweiflung ein.
    "Klar weißt du es", sprach Lucius sanft. Er schob den Kinderwagen in welchem Andre friedlich schlummerte sanft ein Stück vor, zog ihn zurück und schob ihn wieder an. Das Schaukeln hatte den Jungen schnell einschlafen lassen. Einzig das dunkle Haare des Buben lugte unter der dicken Decke hervor, welche den kleinen Körper vor der Kälte schützte. Rosalie nuckelte nachdenklich an ihrem Handschuhe herum,… [Weiterlesen]
  • "Es geht loooos!" krähte der kleine Schrecken und hopste auf und ab, so dass die dunklen, langen Locken fröhlich wippten. "Gleich, Röschen. Warte. Ich bin noch nicht ganz..." weiter kam sie nicht. "Schneller, Mama! Du und ich müssen los! Jetze!" Arla seufzte leise, musste dann aber lachen. Rosalie freute sich so sehr am heutigen Abend mit ihrer Mutter von Haustür zu Haustür zu ziehen. Jetzt wo der kleine Andre in ihrer aller Leben getreten ist, musste Röschen schon zurückstecken und umso wichtiger war es der Mutter selbst etwas Mama-Tochter-Zeit zu verbringen. Ein letzter schwarzer Strich noch und dann ein Blick in den Spiegel. "Röschen komm mal, schau wie toll wir aussehen." Und tatsächlich, als das Kind neben die Liese an den Spiegel stürmte, blickten eine große schwarze Katze und eine kleine weiße Katze den beiden entgegen. Das Mädchen tat einen erfreuten Quietscher und warf die Ärmchen in die Luft. "Toll! Mau!" und Arla nickte zu den Worten ihrer Tochter. "Und was musst du[Weiterlesen]
  • Arlassia schlug die Augen auf und blinzelte. Irgenwie fühlte sie sich beobachtet und als der Traumschleier sich zur Seite bewegte, blickte sie in ein Paar haselnussbraune Augen. Da saß ihr kleiner Schrecken im elterlichen Bett und starrte die Mutter regelrecht wach. Die schwangere Frau zog die Decke über den Kopf, es war doch noch viel zu früh. Draußen war gerade die Sonne über den Horizont geklettert und der morgendliche Dunst verzog sich nur langsam. Röschen protestierte, indem sie ihrer Mutter die Decke wieder vom Gesicht zerrte. "Is hab gesehn, dass du wach bist, Mama!" empört war das Stimmchen des kleinen Wonneproppen und Arla kam nicht umhin leise zu lachen. "Röschen, was ist los? Es ist noch viel zu früh. Konntest du nicht mehr schlafen?" Arla schob sich im Bett nach oben und sah die dreineinhalbjährige Rosalie an. "Hast du schlecht geträumt?" Sie breitete die Arme aus und Röschen krabbelte hinein, kuschelte sich an die Mutter und schüttelte vehement den Kopf. "Nein, hab gut[Weiterlesen]
  • "Mama! Los! Snell!" Rosalie stand an der Tür, trug nur ein Stiefelchen und trippelte von einem Fuß auf den anderen. "Mamaaa! Looos!" immer quengliger wurde das kleine Kitz und Arlassia hatte alle Mühe dem Zappelschrecken den zweiten Stiefel anzuziehen. "Röschen. Wenn du nicht still hältst, kann ich dich nicht anziehen." lachte sie, jedoch wurde ihr Einwand vom Töchterlein ignoriert. "Was habt ihr denn vor, Tante Dia und du, hm? Habt ihr Pläne?" das Reh schnaufte leise, als sie sich aufrichtete und nach dem gelben Regencape ihrer Tochter griff.

    Das Kind wirbelte herum, so dass die dunklen Locken flogen und die Haselnussaugen sahen die Mutter ernst an. "Ja! Pläne!" Welche das waren, hielt das sonst so mitteilungsfreudige Kind zurück. Arlassia schob die Brauen in die Höhe und zog die Nase kraus. "Verrätst du mir auch, welche Pläne ihr habt?" Schweigen. Stille. Nur ein Kopfschütteln und ein ernster Blick des Kindes. Wie sie da stand in ihren dunkelblauen Latzhosen und dem roten… [Weiterlesen]
  • Rosalie saß kichernd am Strand und türmte noch mehr vom warmen Sand, über den Bauch der Freundin auf. Lucius war froh darüber, dass sie Meryl mitgenommen hatten, wodurch die Zweisamkeit mit seiner Frau auf sehr unkomplizierte Weise möglich wurde. Seine Frau. Diese zwei Worte zauberten ein Lächeln auf seine Lippen, als Arla im selben Moment den Kopf aus der Hütte streckte. In den Händen zwei Gläser mit kühlem Inhalt, hopste das Reh die wenigen Stufen hinab. Die kleinen Tropfen verrieten davon, welche am Glasrand hinab liefen und auf den Fingern der Liese sitzen blieben und sie zierten wie kleine Steine. Doch neben dem Glanz der beiden Ringe verblasste dieses nett anzusehende Schauspiel schnell.
    Obwohl die Schmuckstücke neu am Körper Arlassias waren fügten sie sich so gut in das Gesamtbild ihrer Erscheinung ein, als wären sie schon immer da gewesen. Arlassia lachte leise und lockte den Löwen, aus seinem wirren Gedankengang heraus, zurück ins Hier und Jetzt. Seitdem sie hier waren… [Weiterlesen]

  • Die gar traurige Ballade vom kleinen Leiterreiter
    - Für Rosalie und Levin -


    Ein grüner Frosch auf eine Leiter
    Mal kletterte, da war er heiter.
    Ganz, ganz oben wollt er stehen
    Um über seinen Teich zu spähen.

    Doch, oh weh, was ist geschehen?
    Er traut sich nicht hinab zu gehen!
    „Die Sprossen wirken viel zu schmal,
    Da wär das Klettern eine Qual!

    Die Höhe… Na, ich schau einmal...
    Oh nein! Ich geh‘ ein andermal!“
    Denkt er bang, der kleine Streiter;
    Wird so zum ewig' Leiterreiter.


    (Und die Moral von der Geschicht':
    Ängstlichkeit, die hilft dir nicht!)

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  • Der Ärger war groß in dem sonst von Lächeln gezeichnetem Gesicht.
    Was war ihm auch eingefallen, ihr solche eine schwere Aufgabe zu geben?! War das wirklich sein ernst? Und jetzt saß er da und trank seinen Kaffee, schwarz mit ein ganz klein wenig Zucker. Er hatte sich zurück gelehnt. Er hatte es sich richtig gemütlich gemacht in dem alten Ohrensessel, welcher wahrlich schon bessere Tage gesehen hatte. Das Buch hatte er längst bei Seite geleget. Das er lesen wollte, diese Tarnung hatte er aufgegeben und nun lag seine Konzentration doch komplett auf ihr.
    Sie schnaubte leise und schielte aus den Augenwinkeln zu ihm hinüber und sofort bildete sich ein sanftes Lächeln auf den Lippen des Mannes.
    Warum machte er es denn nicht? Immerhin hatte er das Gerät ja auch mitgebracht! Er hatte das Ding angeschleppt und im ersten Moment hatte sie sich auch wirklich darüber gefreut. Es war bunt, handlich und es klapperte darin etwas - bestimmt Geschenke für sie.
    Es war also wirklich keine Frage, das sie… [Weiterlesen]
  • „Rosalie! Nein!“ rief sie, ehe sie in schallendes Gelächter ausbrach. Das kleine Mädchen saß wie vom Blitz getroffen mit erschrocken aufgerissenen Augen und offen stehenden Mund auf ihrem Po. Mit einem lauten Plumpsen war sie auf ihrer Kehrseite gelandet und über und über mit flüssiger Schokolade besudelt. Arlassia hatte sich nur kurz zum Schrank umgedreht und das hatte das kleine Lockenköpfchen als ihre Chance gesehen, sich die süße Nascherei vom Tisch zu stibitzen. Leider waren die Beinchen und Ärmchen noch zu kurz und so war das Kind nur an die Schale mit dem Schokoladenguss gekommen, indem es sich ordentlich reckte und streckte. Das hatte zu dem geführt wozu es einfach führen musste, die Schüssel kippelte und der Inhalt entleerte sich über dem Kind. „Nun bist du der Kuchen, Röschen.“ lachte sie noch immer. Rosalie verzog das Gesichtchen und die Lippen schoben sich schmollend vor. Arlassia wusste, was nun folgen würde. Und richtig, die dicken Tränchen… [Weiterlesen]
  • Ihre Beine baumelten in der Luft, das Kinn hatte sie nach oben gereckt. Arlassia saß im Fenster, auf ihren Schoß der kleine Schrecken. Die Nacht war kühl und sternenklar, Rosalie reckte das Fingerchen und rief "Da! Mama!" als eine Sternschnuppe den Himmel etwas mehr erleuchtete und schließlich erlosch. Arlassia lächelte und gab ihrer Tochter einen dicken Kuss auf die Wange. " Eine Sternschnuppe, Röschen. Du darfst dir nun etwas wünschen." flüsterte sie dem Kind ins Ohr. Röschen sah zur Mama und die braunen Augen wurden groß. "Rosa mag Snee!" Arla musste leise auflachen und wieder folgte ein Kuss auf die Pausbacke des kleinen Lockenköpfchens. Rosalie würde ihren Schnee bekommen. Dieses im Herbst und Winter so seltene Phänomen einer Sternschnuppe würde dafür sorgen. Oder Arlassia. Oder Lucius. Seit dem Geburtstagsausflug nach Hoelbrak war Rosalie völlig besessen von den feinen weißen und kalten Kristallen.

    Beide waren dick eingepackt und Rosalie kuschelte sich müde an ihre Mutter. Der… [Weiterlesen]
  • Ein Schlaflied
    - Für Rosalie -

    (Melodie: "Schlaf Kindlein, schlaf")


    Rosa mein Herz
    Sei fern von Not und Schmerz
    Der Götter Segen sei mir dir
    Egal ob fort, ob nah bei mir
    Rosa mein Herz


    Äuglein mach zu
    Es ist die Zeit der Ruh
    Dann findest du im Träumeland
    Freud' und Spiel, ja allerhand
    Äuglein mach zu


    (Denn/Und) Dwayna hält Wacht
    Sie hat uns her gebracht
    Lieb' und Gnade schenkt sie frei
    Da ist auch viel für dich dabei
    Dwayna hält Wacht


    Der nächste in Ehr'n
    Gibt Mut dir dich zu wehr'n
    Er stärkt und trainiert seine Schar
    Sein Name, der ist Balthasar
    Der nächste in Ehr'n


    Melandru ist lieb
    Mag Frieden, keinen Krieg
    Ein jedes Vöglein hat sein Nest
    Auch dich hält sie gesund und fest
    Melandru ist lieb


    Lyssa mag spiel'n
    Tanzen und musiziern
    Was Wahrheit und was Lüge ist
    herauszufinden ist die List
    Lyssa mag spiel'n


    Wahrheit liebt Kormir
    Sie hält ganz fest zu dir
    Gib jedem sein' gerechten Teil
    Dann segnet sie mit Wissens Heil
    Wahrheit liebt Kormir


    Grenth wartet lang
    Am
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  • „Mamaa! Maaaaaamaaaaaa!“ Arlassia runzelte die Stirn und widerstand der Versuchung, sich einfach die Decke über den Kopf zu ziehen. Stattdessen quälte sie sich aus ihrem warmen und gemütlichen Bett, tapste barfuß zur Tür und sah sich dort noch einmal sehnsüchtig nach ihren Federn um. Es nützte nichts. Rosalie war wach, putzmunter und wollte aus ihrem Gitterbett. Und das aber zackig! Zumindest verriet das der fordernde Tonfall des kleinen Mädchens. Müde und auf nackten Sohlen, mit völlig verwuschelten Haaren und im Hemd ihres Liebsten schlich die Liese zum Zimmerchen ihres kleinen Mädchens und öffnete die Tür. „Auf! Mama!“ fröhlich zwitschernd wurde sie vom Lockenköpfchen begrüßt und sofort fiel die Müdigkeit von ihr ab. „Guten Morgen, Röschen. Na? Du hast ja gute Laune heute.“ lachte die Liese und hob ihr Kind auf den Arm. Rosalie quietschte und schlang die Ärmchen um Mamas Hals. „HAMM!“ war das nächste was das Mädchen von der Mutter forderte.… [Weiterlesen]