Was mit uns passiert

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  • „Hab ich etwas schlechtes gemacht?“ will Matt von ihr wissen. Gemeinsam stehen sie in der kleinen Scheune mitten auf dem Feld. Für einen Teil ihres Lohnes darf sie in dieser leben. "Nein. Nein. Nicht. Entschuldigung. Das habt Ihr nicht. Ihr habt mich nur gerade an jemanden erinnert." gesteht sie.


    Noch am gleichen Tag, in der Abenddämmerung klopft es wieder an der Tür zur unscheinbaren Scheune. Mahra erinnerte sich, dass Matt sich um das Loch im Dach kümmern wollte. "Ich komme schon!" ruft sie unnötigerweise, die Hand längst an der Türklinke. Beschwingt öffnet sie die Tür und blickt auf die Brust eines großen Mannes. "Hey... Mahra." Die Stimme schickt sie direkt in die Vergangenheit. Damiens Blick ist unbefangen, er lächelt nicht, wirkt aber auch nicht eisig. Sie hatte die Erinnerung wieder zum Leben erweckt. Ihre Begrüßung bleibt ihr im Halse stecken und erst nach einigen Augenblicken will sie seinen Namen aussprechen:

    „Damien, was machst du hier?“


    Sie hatten sich so viel zu erzählen und zu sagen. „Du neigst dazu Dinge zu übereilen. Aber dafür liebst du mit Herzen, nicht mit dem Verstand. Du bist ein guter Mann, Damien. Das warst du damals, das bist du jetzt sicher nach wie vor.“ Sie sprach es, während sie ihm Tee einschenkte – beruhigende Worte für einen guten Freund. Er hob die Brauen beim Zuhören und ließ anschließend den Blick wandern. "Sobald ich eine Wohnung habe, werde ich vielleicht Deine Hilfe brauchen. Vor allem wenn Kate bei mir ist. Wenn… also, wenn Du willst, dann kannst Du mir helfen. Ich würde dich natürlich auch bezahlen, eine völlig legitime Anstellung. Als Haushaltshilfe? Ich bin mir im Klaren, dass das wohl auch schwer werden könnte… Aber ich muss dich das einfach fragen.“ Eine seltsame Vorstellung für die einfache Frau.

    "Ich hab dich wirklich geliebt, Damien. Wirklich. Nur das du das weißt, ok?"


    Seine geknickte Stimmung bemerkt sie wohl und schob die Unterlippe etwas vor. "Du, Damien. Es tut mir leid, ja? Ich bin einfach in alte Muster verfallen. Weißt du, ich musste oft an dich denken und es ist einfach schwer für mich Gefühle aufzugeben. Aber ich bin gewillt mich zu bessern! Damit du dich einfach wohler fühlst.“ Ihre Worte kamen nur beschwerlich über die Lippen. „Ich fühle mich wohler, wenn ich weiß, dass du dich nicht verstellst.

    Ein Geständnis mit Folgen.


    "Ich freue mich darauf und Damien.." Sie wurde deutlich ernster: "Wenn das zwischen dir und mir nicht funktioniert, also ich meine.. Falls du vielleicht doch eine andere Frau kennenlernst, lass uns einander einfach nicht nochmal für so lange Zeit aus den Augen verlieren. Lass uns das wie Freunde handhaben. Dann brauchst du dir auch keine Sorgen um Kate machen, denn dann bleibe ich ihr erhalten." Damiens Antwort war viel hoffnungsvoller als ihre dunkle Prognose: „Lass uns nicht darüber nachdenken. Lass uns miteinander wachsen und sehen, wohin wir gehen, was mit uns passiert.“


    „Ihr macht das großartig bisher.“ Die alte Heilerin gab Damien die Möglichkeit sich an Mahras Seite zu begeben. "Also geht es beiden gut?" will er sich nochmal absichern. „Ja, Damien. Euer Kind und eure Frau sind wohl auf, selbst wenn es momentan nicht so aussieht.“ Nach diesen Worten sah es aber alle Mal so aus: Mahra strahlte, die Aufregung vor dieser Untersuchung, die letzten zehrenden Tage, all das fiel von ihr ab und sie griff nach Damiens Hand. „Ich liebe dich!“ Es folgten Tränen der Erleichterung. Ihr Kind war gesund.
    <3




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