Artikel mit dem Tag „Liebe“

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  • Tractatus Höggeri Speckfaustus VI



    Aller Motten Name Ikarus...
    Ihr Schicksal ist die Kerze...

    Aller Seelen Name Stille…
    Ihr Schicksal ist der Schwärze…
    Unendliches Vergessen.

    Welkende Blüten träumen…
    Träumen von dem was bleiben darf.

    Welten die überdauern…
    Unsere sind es nicht.

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    Dort wo Högger wandert wenn die kleinen Leute ihn nicht finden können, dort wo er wandert wenn es der Welt scheint als ob er schläft – an dem Ort wo große Geister und echte Riesen träumen; Dort trug es sich zu.

    Das Eis lag klirrend und kalt in alle Richtungen. Selbst er, der größte unter den… [Weiterlesen]
  • Du hast mir Rosen geschenkt. Sie sind so wunderschön. In einer Vase stehen sie auf meinem Nachttisch. Sie erinnern mich an dich und geben mir dieses warme, kribblige Gefühl im Bauch. Ich bin so aufgeregt dich das nächste mal zu sehen. Ich kann nur noch an dich denken. An deine Berührungen, deine Blicke, dein Lachen, dein Gang, deine Worte, die mir versprachen, dass du bei mir bleibst und du mir zeigen wirst, wie schön Liebe ist. Noch nie hat sich jemand so sehr für mich interessiert. Ich bin überwältigt. Du gibst mir das Gefühl jemand zu sein. Ich fühle wie mich wie eine Person. Du nimmst mir all meine Ängste und Sorgen. Ich muss nie wieder alleine sein, denn ich habe dich an meiner Seite. Mit dir brauche ich keine Angst mehr vor der Zukunft zu haben, oder davor, was andere Leute von mir denken. Denn ich habe dich. Und solange ich dich habe, kann mir der Rest der Welt gestohlen bleiben. Du bist das Beste was ich jemals gesehen habe. Wie du denkst, wie du dich bewegst. Wie… [Weiterlesen]
  • "Du bist spätestens zur elften Abendstunde wieder zu Hause", schreit mich meine Mutter an, nachdem wir zu lange über eine Uhrzeit diskutiert haben.
    "Mit wem willst du dich überhaupt treffen?"
    "Du triffst dich nicht mit ihm."
    "Wenn du es wagst, kannst du dir sicher sein, dass du nie wieder ein Fuß in dieses Haus setzen wirst."

    Ich stehe schon in der Tür, drehe mich um und schaue meiner Mutter ins rote Gesicht. Sie sieht aus wie eine dumme Krabbe. Ich würde sie gerne von mir wegschubsen, doch sie ist meine Mutter. Ich schaue sie für einige Momente schweigend an, in denen sie mich weiterhin anschreit. Es prallt an mir ab, wie ein Ball an der Wand. Unberührt, gelangweilt schaue ich ihr in die wütenden Augen. Bis der Bogen überspannt wird. Irgendwas zerspringt in meinem Kopf, als sie schreit: "Du bist nicht mein Sohn. Mein Sohn würde sich nicht so unsittlich verhalten."

    Zum ersten mal klappt mir der Mund erschrocken, erschüttert auf. Meine Mutter kommt sofort auf mich zu gerannt, als
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  • Für dich


    War mit ganzem Herzen für dich da,
    all meine Worte waren wahr
    Habe dir meine Seele geschenkt,
    du hast meine Probleme versenkt.


    Meine Liebe gehörte ganz dir,
    dein Herz allein nur mir.
    Du warst mein wärmendes Licht,
    immer bei mir, ganz dicht.


    Du sahst mir in die Augen,
    ließest mich daran glauben,
    dass du für immer bei mir bleibst,
    mich jeden Tag einverleibst.


    Ich vertraute dir blind,
    wie ein kleines Kind.
    Doch dann hast du mich verlassen,
    ich fing an mich dafür zu hassen.


    Nun liege ich einsam hier,
    meine Gedanken nur bei dir.
    Der Schmerz unbeschreiblich,
    so sehr vermisse ich dich.


    Doch du läufst schon Hand in Hand,
    mit einem Mädchen, das jeden Kerl kannt'.
    Hast mich ersetzt durch sie,
    dieser Schmerz, der endet nie.

    Finn Wunder

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  • Ein Liebesgedicht


    Es war ein kurzer Augenschlag
    Ich wusst' schon damals, dass ich sie mag
    Ich ging zu ihr, wir sprachen viel
    Es schien auch so, dass ich ihr gefiel

    Wir trafen uns, wir lachten gerne
    Gemeinsam betrachteten wir die Sterne
    Ein Spaziergang schön im Mondesschein
    Anschließend brachte ich sie heim

    Wir sprachen noch, ein Arm um sie
    Sie lehnte an mir, ganz weich die Knie
    Ihr Lächeln lud ein, es war ein Muss
    So stahl ich ihr den ersten Kuss

    Darauf folgten noch viele mehr
    Eng umschlungen und doch Gegenwehr
    Ihr Herz das wart gebrochen worden
    Noch nicht bereit für neue Sorgen

    Natürlich war ich für sie da
    War immer hier, war immer nah
    Ich nahm sie mit auf Abenteuer
    Erlebten viel auf kurzer Dauer

    Es war ihr Herz doch stets besetzt
    Ich ignorierte alles was mich verletzt
    Ich wollte sie nur glücklich seh'n
    Mein eigenes Wohl, ich ließ es steh'n

    "Warum das alles" fragten and're mich
    Ich kannte ihre Lage, ließ sie nicht im Stich
    Ich hoffte auf Liebe, die ewig wärte
    Doch wurde es… [Weiterlesen]

  • Vergangene Liebe


    Liebe fällt herunter, verfliegt
    Wie Bilder auf den Boden,
    dort wo wir liebten,
    nun grau und leblos.

    Erinnerung bleiben bestehen im Land der Träume.
    Augen stechen schmerzhaft vor Tränen, bevor die
    Tür sich zum letzten mal schließt.

    Kein Wort durchbricht die Stille mehr,
    kein Auge schließt vor Mitternacht.
    Wünschen uns weitere Stunden,
    hoffen auf bessere Tage.

    Und das alles passiert,
    in einem von vielen hölzernen Rahmen,
    ein buntes Bild wird farblos.

    -Finn Wunder


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  • Schicksalsweg der Liebe

    Ich bin dort wo der Funke das Eis berührt
    wo mein Gesicht und Hand die Kälte spürt
    wo der Mond viel heller scheint
    und sich der Wolf und Rabe eint
    Die Betten hier viel größer sind
    und auch die Klänge durch den Wind
    Alles so vertraut und friedlich
    und doch nicht immer niedlich
    niedlich ist ein falsches Wort
    für so einen großen kalten Ort
    So viel Schnee und Eis was ich hier seh
    und scheinbar tut es keinem weh
    Vom Leben hier gezeichnet und gestempelt
    arbeiten lachen saufen und anrempelt
    Ich schaue mich um und sehe es nicht
    das eisig schöne Sonnenlicht
    Erinnerungen kreisen durch den Kopf
    das Essen aus diesen viel zu großen Topf
    Hier bleiben kann ich nicht
    dafür fehlt die weite Sicht
    Die Sicht auf große Dinge
    welche kreisrund sind wie Ringe
    Ich will es richtig machen
    und endlich wieder lachen
    Mein lächeln hier im Eis verstummt
    keine Biene die hier summt
    Keine Wärme die mich schützt
    kein Mantel der dabei noch nützt
    Es ist die Kälte der Einsamkeit
    die hier mein Herz
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  • Kurzgeschichten des Freizeit-Autors Jack Samuel Lynn
    Der Hüter - Reue

    Schwer sind seine Schritte auf dem Weg, welchen er vor sich hat. Er trägt in dieser Nacht keine Hainhüterrüstung und dennoch hat das Gefühl ein bedeutend größeres Gewicht auf den Schultern zu tragen. Er hat etwas zugelassen, was er sich schwor niemals wieder zu tun. Nicht noch einmal wollte er jemanden so dicht an sich heran lassen. Nicht noch einmal wollte er, dass jemand anderes seine Schwachstelle wird. Nicht noch einmal wollte er jemanden in solch eine Gefahr bringen. Dennoch hat er es wieder getan und er bereute es bereits jetzt. Damals ist es etwas anderes gewesen. Er war jung und unerfahren. Er ließ es geschehen, ihn an sich heran, er hieß Annawech und es endete fatal. Nur zu genau erinnert er sich an die Vergangenheit.

    „Shin!“ langsam dreht er sich um und lächelt bereits, als er die Stimme vernimmt und sucht nach der Quelle. Jene Quelle ist ein hochgewachsener, schlanker Sylvari, fast so groß wie er,
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  • Arlassia saß am Küchentisch und sah aus dem Fenster. Rosalie machte ihren Mittagsschlaf und das Reh nutzte diese Zeit um Nichts zu tun. Einfach nur mal ihre Gedanken treiben lassen. Draußen war es kalt und der starke Wind wehte einige alte und einsame Blätter, die vom Herbst übrig geblieben waren, über das Pflaster der Hochstraße.

    Nichts vermochte ihr die Laune zu trüben. Nicht das Wetter, nicht die Tatsache, dass Rosalie frech und aufmüpfig war derzeit oder viel Arbeit. Nein, sie war ausnahmslos glücklich und froh. Es war auch einerlei, ob andere es guthießen. Sie wussten es nicht. Nichts über ihn, nichts über ihre Liebe zueinander.

    Was ihrer Meinung nach das war, was ihre Beziehung gefestigt hatte, was sie sicher machte... das war die Frage der Priesterin gewesen und ohne Zögern hatte sie die Trennung zur Antwort gegeben. Sie sah es so, denn ihr hatte es die Augen geöffnet. Insgesamt hatte sie viel geredet bei dem Gespräch mit der Priesterin. Diese hatte gebeten, sie solle von… [Weiterlesen]
  • „Rosalie! Nein!“ rief sie, ehe sie in schallendes Gelächter ausbrach. Das kleine Mädchen saß wie vom Blitz getroffen mit erschrocken aufgerissenen Augen und offen stehenden Mund auf ihrem Po. Mit einem lauten Plumpsen war sie auf ihrer Kehrseite gelandet und über und über mit flüssiger Schokolade besudelt. Arlassia hatte sich nur kurz zum Schrank umgedreht und das hatte das kleine Lockenköpfchen als ihre Chance gesehen, sich die süße Nascherei vom Tisch zu stibitzen. Leider waren die Beinchen und Ärmchen noch zu kurz und so war das Kind nur an die Schale mit dem Schokoladenguss gekommen, indem es sich ordentlich reckte und streckte. Das hatte zu dem geführt wozu es einfach führen musste, die Schüssel kippelte und der Inhalt entleerte sich über dem Kind. „Nun bist du der Kuchen, Röschen.“ lachte sie noch immer. Rosalie verzog das Gesichtchen und die Lippen schoben sich schmollend vor. Arlassia wusste, was nun folgen würde. Und richtig, die dicken Tränchen… [Weiterlesen]

  • „Es ist ratsam jemanden zu heiraten, mit dem einen mehr verbindet als das flüchtige Gefühl der Liebe.“
    "Wie kann man solch eine abwertende Meinung gegenüber der Liebe haben? Mitten in den Vorbereitungen seiner eigenen Hochzeit? Ist die Liebe so vergänglich? Doch vielleicht hat er auch recht. Verbindet dich mehr mit diesem Mann als nur deine eigene bedingungslose Liebe? Hat er dir überhaupt jemals gesagt, dass er das gleiche für dich empfindet? Oder möchtest du das einfach nur glauben. Hat er je diese drei Worte ausgesprochen, die du so sehnlichst von ihm zu hören wünschst? Du vertraust auf sein Wort, du vertraust ihm und das obwohl er dich immer wieder enttäuscht. Er küsste eine andere, an jenem Abend als er dir versprach zu deinem Vater zu gehen. Er küsste diese Andere auf einer öffentlichen Veranstaltung vor den Augen seiner Freunde und er sagte dir nichts davon. Doch dem ist nicht genug, er ist im Begriff sein Leben und seinen eigenen Namen zu gefährden und dem noch
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  • Irgendwo zwischen Löwenstein und Götterfels, in einer längst vergangenen Zeit, an einem längst vergessenen Ort: Ella ließ die Hände auf die Tasten des Querspinett fallen. Ihr Spiel klang ein wenig angestrengt - denn das letzte Mal, hatte sie vermutlich vor reichlich Sommern an so einem Instrument gesessen - doch was sie mit den Fingern nicht schaffte, erledigte ihre Stimme für sie, völlig versunken in ein altes Lied:

    "Du suchst nach mir, findest mich nicht,
    weinst deine Tränen im Abendlicht.

    Dein Leben verloren, die Liebe gebrochen,
    dein eiserner Wille mit Küssen bestochen.



    Weil du dich selbst einst an mich getraut,
    deine Gefühle mir ehrlich anvertraut.
    Hast du verloren was dir so wichtig,
    schien es doch damals so ernst und richtig.



    Wo ist die Ehre, wenn nicht verloren,
    diese die dir doch war angeboren.
    Oh starker Held, du treuer Mann,
    erinnerst du dich, wie alles begann?



    Damals noch eifrig hinter mir her,
    heute fällt dir selbst das Atmen so schwer,
    ich habe kein Mitleid,
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