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    Der Mond stand am wolkenlosen Himmelszelt und die Sterne funkelten um die Wette. Eine kühle Brise aus Sommerluft strich über meine Haut und die Ruhe der Stadt konnte auf einige gar unheimlich wirken. Die Straßen waren wie ausgestorben, nicht einmal die Laute von Tieren durchbrachen diese Stille. Langsam schloss ich das Fenster, aus dem ich beobachtet hatte, was vor meinem Haus geschah. Ein leises Knarzen war zu hören, was sich in der Nacht 100 mal stärker anhörte als es eigentlich sollte. Ich ging zu meinem Bett und holte die Waffe darunter hervor nur um gleich an die Türe meines Zimmers zu gehen und sie einen Spalt zu öffnen. Ich schätzte, dass meine Eltern schon am schliefen und streckte mein Näschen aus dem Türspalt und sah in einen langen endlosen Dunklen Gang . Mein Gefühl hatte sich nicht getäuscht: alles war ruhig und der Weg somit auch frei. Meine Puppe Schnuffeline klemmte ich unter meinen Arm. Sie gab mir den nötigen Schutz den ich brauchte um das zu
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    Man hörte die Regentropfen auf den die Straßen von Götterfels trommeln wie eine seichte Melodie, gemischt mit dem Knattern und Knarren von Kutschen Reifen und das Klackern von Pferdehufen, ergab dies ein Lied dem die meisten Bewohner der Stadt in ihren Häusern zu entkommen versuchten. Hier und da sah man vereinzelte Personen in Regenmänteln und unter Regenschirmen.
    Die Nacht war unheimlich, eine junge Frau im Kleid und in einem roten Regencape war das auffälligste in der Dunkelheit. Schniefen und schluchzen hörte man sie im verbogenen ihrer Kapuze . Sie weinte bitterlich und der Himmel mit ihr. Schwermütig und langsam war ihr Gang, ihr Haupt gesenkt. Man sah ihr an das sie nicht ganz wusste wohin sie will, bis es sie letztendlich an das Haus der befreundeten Bauunternehmer- Zwillinge trieb.

    Verheult wie sie war, kam sie dort an dem dunklen Gebäude an, in dem anscheinend niemand mehr wach war. Trotzdem klopfte sie an der Türe und hoffte inständig das
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  • Es ist nur eine kleine Brise die auf der Haut kitzelt, kaum mehr als der Flügelschlag eines Schmetterlings. In ihm lauert die Witterung salziger Küstenwinde und Gewürze die dazu locken, sich auf die Sinneseindrücke einzulassen, ihnen zu folgen und sie anzunehmen.
    Und man tut es, denn sie versprechen das Gefühl von Heimat, Vertrautheit.
    Daran zweifeln? Nicht ein Stück; noch nie war diese Sicherheit so greifbar, wie in diesem Moment.

    Die zarte Brise schwillt zum kühlenden Windchen an, in dem das leise Wispern von Gebirgen am Ohr kitzelt, kurz bevor die Augen träge geöffnet werden. Ruinen offenbaren sich dem Blick, zum vergessen im Gebirge zurück gelassen.
    Zwischen den Gemäuern an der Spitze des Ortes regt sich diffuser Nebel und fällt in dünnen Schlieren die Felswand hinab, Tropfen für Tropfen, um den Fluss am Fuße zu nähren. Die Sonne steht hoch am Himmel und ist doch zu fern zum blenden, so dass die feinsten Details der Idylle langsam klarer zu erkennen sind.[Weiterlesen]

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