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    Vorwort:


    Das wollte ich lange schon schreiben, endlich die Zeit gefunden. Eher ein Dialog als eine Geschichte. Eventuell etwas verdreht. Ich wünsche trotzdem Spaß beim lesen.

    Belladonna

    „Ich empfinde nichts für dich.“ Worte die wie Gift von ihren Lippen tropften. Ungläubig starrte er sie an, suchte in den seltsam großen dunklen Augen ein Anzeichen das sie das Gesagte nicht so meinte. „Aber...ich habe dir alles gegeben was eine Frau sich wünschen kann! Edles Geschmeide, wertvolle Öle, exotische Blumen, alles was das Herz einer jeden Frau höher schlagen lässt! Wie kannst du da nichts für mich empfinden?“ Aufgebracht strich er sich durch das Haar. Sie seufzte: „Wie kannst du glauben, dass nur weil du mich mit Geschenken überhäuft hast, so etwas wie Gefühle in mir entfacht werden könnten? Jedes deiner Geschenke bedeutete mir nichts. Schmuck, Pralinen, anderer Tand den du mir gesandt hast, nichts davon hatte einen Wert für mich. Du kennst mich nicht, weißt nicht
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    "Du bist spätestens zur elften Abendstunde wieder zu Hause", schreit mich meine Mutter an, nachdem wir zu lange über eine Uhrzeit diskutiert haben.
    "Mit wem willst du dich überhaupt treffen?"
    "Du triffst dich nicht mit ihm."
    "Wenn du es wagst, kannst du dir sicher sein, dass du nie wieder ein Fuß in dieses Haus setzen wirst."

    Ich stehe schon in der Tür, drehe mich um und schaue meiner Mutter ins rote Gesicht. Sie sieht aus wie eine dumme Krabbe. Ich würde sie gerne von mir wegschubsen, doch sie ist meine Mutter. Ich schaue sie für einige Momente schweigend an, in denen sie mich weiterhin anschreit. Es prallt an mir ab, wie ein Ball an der Wand. Unberührt, gelangweilt schaue ich ihr in die wütenden Augen. Bis der Bogen überspannt wird. Irgendwas zerspringt in meinem Kopf, als sie schreit: "Du bist nicht mein Sohn. Mein Sohn würde sich nicht so unsittlich verhalten."

    Zum ersten mal klappt mir der Mund erschrocken, erschüttert auf. Meine Mutter kommt sofort auf mich zu gerannt, als
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    Für dich


    War mit ganzem Herzen für dich da,
    all meine Worte waren wahr
    Habe dir meine Seele geschenkt,
    du hast meine Probleme versenkt.


    Meine Liebe gehörte ganz dir,
    dein Herz allein nur mir.
    Du warst mein wärmendes Licht,
    immer bei mir, ganz dicht.


    Du sahst mir in die Augen,
    ließest mich daran glauben,
    dass du für immer bei mir bleibst,
    mich jeden Tag einverleibst.


    Ich vertraute dir blind,
    wie ein kleines Kind.
    Doch dann hast du mich verlassen,
    ich fing an mich dafür zu hassen.


    Nun liege ich einsam hier,
    meine Gedanken nur bei dir.
    Der Schmerz unbeschreiblich,
    so sehr vermisse ich dich.


    Doch du läufst schon Hand in Hand,
    mit einem Mädchen, das jeden Kerl kannt'.
    Hast mich ersetzt durch sie,
    dieser Schmerz, der endet nie.

    Finn Wunder

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    Es ist einer dieser Tage, an den ich früher als sonst zuhause bin. Ich sitze nachdenklich am Esstisch über meiner neue Kollektion für die kommende Herrenmode. Meine Gedanken schweifen ab und sind schon wieder bei der Planung für einen Abend in meinem Nachtclub. Ich blicke durch den Raum auf der Suche nach Ideen und Inspiration und lande mit meinen Augen schlussendlich wieder auf dem Heft vor mir.

    Nach etlichen Minuten habe ich noch immer keinen Strich auf mein Blatt gesetzt. Doch dann höre ich die Türe auf und zu gehen. „Sternchen!“ wird es durchs Haus geträllert. Ehe ich überhaupt antworten kann, stehst du schon im Türrahmen und grinst mich breit an, was mich selbst dazu verleitet zu lächeln. Du hast wie immer etwa exotisches an, heute ein karierten Anzug in Bordeauxrot!

    Da kommt mir die Idee! „Du musst mir helfen!“. Zielstrebig gehst du auf mich zu und küsst mich auf meine Stirn, ehe du mich fragst wie du mir helfen kannst. Ich bitte dich mir bei meiner neuen Herren
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  • Ein rauer Wind blies durch das hochgelegene Tal und die Norn auf den Wachposten zogen ihre Felle enger um die Schultern. Hier oben im Norden war alles gefährlich. Neben den Drachendienern, die vermehrt auf die Barrikaden der Gemeinschaft prallten, setzten die Naturgeister den Norn hier stark zu. Doch man beschwerte sich nicht, denn es gehörte einfach zum hiesigen Leben. Hinter den Barrikaden aus Holz, Stein und gefrorenem Schnee tummelten sich die Norn des Rabenlied Klans in ihren alltäglichen Aufgaben. Es wurde gekocht, gegessen, Kinder lernten den Umgang mit allerhand Waffen (sofern sie sich geschickt genug anstellten und Willen zeigten), Krieger schärften ihre Klingen, Rüstungen wurden ausgebeult und Schilde geflickt. Weiber und Kerle plärrten Befehle und Ansagen quer durch die Gemeinschaft. Es war ein Tag wie jeder Andere.


    Sie hatte ihren Schild vor sich in den Schnee gestemmt und dieser lehnte locker an ihren Beinen. An ihrer Seite stand Skrýmir. Ihr Bruder hatte die Arme vor… [Weiterlesen]

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