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    Der Raum ist fast dunkel, nur die abendliche Sonne scheint in den Raum hinein, es ist angenehm warm. Die weißen langen Vorhänge wehen sanft im sommerlichen Wind während die blonde Schneiderin an ihrer alten, versilberten Harfe sitzt. Sie trägt ein weißes Sommerkleid, eine Kette um den Hals und die Haare fallen ihr in leichten Wellen über den schmalen Rücken. Die Harfe ist schon lange im Familienbesitz und hat bei weiten schon bessere Tage hinter sich. Die Augen sind neugierig und voller Spannung auf die Frau gerichtet die sehnsüchtig auf das erklingen des Instruments warten. Der Raum, in dem sich das Publikum und die Harfenistin befinden, ist liebevoll eingerichtet. Ein pinker, großer Quaggan sitzt wachend auf einem Stuhl, von der Decke hängt ein Kronleuchter der allerdings aussieht wie ein Piratenschiff aus einem bekannten Märchen. Ebenso steht die Harfe im Raum, in diesen Zeiten ein wichtiger Bestandsteil des Zimmers. Die Finger der
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    Teil I - Im Angesicht des Todes | Teil II - Hof der Gnade | Teil III - Aufgebahrt | Teil IV - Du bist das Rätsel


    Nach einem wichtigen Geschäftstermin in Tonteich breche ich zum Heimweg nach Götterfels auf. Der Weg ist weit, darum bin ich mit dem Pferd gekommen, obwohl ich sonst viel lieber laufe.

    Das gemütliche Schaukeln des Pferderückens lockt mich, die Gedanken schweifen zu lassen. Ich muss an meine Nachtwanderung von letzter Woche denken. Und an die seltsame Begegnung dort mit dir. Ich denke daran, wie ich dich, einen verschrobenen Jäger, an seinem tödlichen Abschuss gehindert habe. Und daran, wie ich versucht habe das verwundete Wild mit den kümmerlichen Überresten meiner Sanitäterausbildung bei den Seraphen zu retten. Wie abstrus, und du hast mir sogar geholfen. Dass wir es nicht geschafft haben, kümmert mich wenig, denn zumindest ich habe mein bestes gegeben. Aber was immer wieder in meine Gedanken zurückkehrt, das bist du. Im Grunde bist du nur irgendeiner der… [Weiterlesen]
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    RIotea: “Es tut mir leid, aber ich brauche einen Moment für mich.”
    Sie hatte nicht auf eine Antwort gewartet oder sich noch einmal umgedreht, sondern ging einfach. Erst im Hafen realisierte sie wohin sie ihr Instinkt geführt hatte. Ans Wasser, wie immer, wenn sie traurig war, führte sie ihr inneres Navi ans Wasser. Den Blick auf den Horizont gerichtet, folgte sie dem Ufer vom Hafen weg.
    Die Sonne war schon längst untergegangen und die vielen Sterne leuchtet am dunklen Nachthimmel. Der Sichelmond versteckte sich hinter Wolken, die wie Schleier aus Seide am Himmel hingen.
    Als sie glaube die Stadt nicht mehr hören zu können, ließ sie ihren Rucksack in den Sand fallen, zog den Mantel und die Handschuhe aus und stellte ihre Stiefel daneben. Das Halstuch knotete sie an die Rucksackriemen und sah auf das Meer hinaus.
    Ihre Brille auf, rannte sie ins Meer hinein und schwamm, einfach nur dem Mond entgegen. Das Land war schon entfernt als sie zurückblickte und die Lichter der Stadt sah. Riotea… [Weiterlesen]
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    Sie saß oben auf der Hütte und ließ sich die Sonne ins Gesicht scheinen. Sie mochte die südlichen Zittergipfel. Der Übergang von schneebedeckten Bergen zu sattem, saftigem Grün hatte sie jedes Mal gefangen. Lange waren sie nicht hier gewesen. Und auch, wenn das Hüttenoberhaupt nach wie vor ein grimmiger Griesgram war, konnte sie Jokell nach so vielen Jahren ansatzweise verstehen.
    Ihr Blick schwenkte zur Seite, als sie jemanden neben sich hörte. Die Mundwinkel zuckten nach oben. Auf nackten Füßen kam ihre Tochter zu ihr gelaufen. Sie sprang ihrer Ma an den Hals und ließ sich auf deren Schoß fallen. Die wilden roten Locken von Mutter und Tochter sprangen eifrig durch den Schwung. Sie lachten. Die Blicke gingen hinaus auf das weite Feld im Lornars Pass. In der Ferne konnte man mehrere Erdelementare aufragen sehen. Kaum eine Bewegung taten sie. Und selbst wenn, waren diese langsam und bedächtig. Mit einem leisen, zufriedenen Seufzen drückte Monennia ihre Tochter eng an sich. Für
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