verzauberte Augen

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  • Verzauberte Augen

    Ich weiß nicht was mich an diesem Morgen weckte. Die Sonne war es nicht, denn es war noch dunkel und das Bett war warm. Eingekuschelt in den dicken Daunenbettdecken welche mit feinsten Seidenbezügen überzogen waren und dem Körper dieses wundervolle Gefühl gaben. Doch war es nicht die Seide welches mir dieses wunderschöne Gefühl gab. Es war der warme Körper welcher neben mir lag. Die Wärme des Mannes in dessen Armen ich lag und welcher noch fest schlief. Ich blinzelte leicht und konnte sein Antlitz immer klarer erkennen und ein Lächeln schlich sich auf mein Gesicht. Ich erinnerte mich noch genau an den ersten Moment wo ich ihn erblickte und seine weißen Augen mich anschauten. Flüchtig zuerst und später eindringlich als wir die ersten Worte wechselten. Augen welche einen durchdringen und man in ihnen versinkt wenn man nicht acht gibt. Augen welche nun noch geschlossen waren und vor mir verbogen im reich der Träume schlummerten. An dem Tag an dem ich ihn das erste mal sah trug er grüne Kleidung, genauso wie ich. Stattlich, erhaben, fast majestätisch trat er durch die Tür in die Räume der Bürgersprechstunde und zog wohl alle Blicke der Frauen auf sich. Doch sollte dies der Abend sein an dem er mich auserkoren hatte um ein Gespräch zu führen. Erste Worte welche zaghaft waren von mir und der Etikette des Grafen angemessen erschienen. Bedachte Worte auch von ihm zu mir welche er wählte als er mich, des Anstands verpflichtet, nach Hause geleiten wollte. Doch nur wenige Meter gingen wir als wir merkten das unsere Gedanken so ähnlich waren und wir die Worte ungezwungen zueinander richten konnten. Ich traute mich ihn zu fragen ob er sich auch der Nekromantie verschrieben hatte und deswegen grün trug. Und so war es, nicht nur unser adeliges Blut welches durch unsere Adern floss war eine Gemeinsamkeit, nein auch die Blutmagie welche wir Beide beherrschen. Es war der Abend der mein Leben verändern sollte. Der Abend der mein Leben zu einem erfüllteren machte. Erfüllt voller Liebe zu dem Mann in dessen Armen ich nun liege und gerade aufgewacht bin. Vorsichtig strecke ich mich zu ihm um seine Lippen zu berühren mit den Meinen. Will ich ihn sanft wecken mit einem Kuss und seine Augen aus dem Schlaf befreien. Und da öffnen sich seine Augen und er schaut mich verliebt an. Die weißen Augen in welche ich jedes mal versinke wenn er mir einen Blick schenkt. Wir brauchen es nicht sagen denn unsere Blicken sagen es. In dem Moment indem sie sich treffen sagen sie Ich liebe dich.

    Danke für die vielen schönen RP Stunden in den letzen Monaten mit unseren Nekromanten Paar :love:

Kommentare 4

  • Tashi -

    So viel Liebe <3

  • Mahr -

    ahw wie süß :3
    Ich mäkel trotzdem: Die Zeitformen! du beschreibst hier zwei verschiedene Szenen. Einmal die am Anfang und am Ende des Textes, wo sie im Bett liegen und einmal den Rückblick auf ihre erste Begegnung.Für mich hört es sich allgemein sehr seltsam an im Imperfekt zu schreiben, was du tust, aber an dem Punkt wo du dann den Rückblick schreibst bleibst du auch noch in der Zeitform! Obwohl der Rückblick ja weiter in der Vergangeheit liegt. Und am Ende bist du dann plötzlich in der Gegenwart. Also meine Empfehlung: Schreibe die Szene wo sie im Bett liegen komplett in der Gegenwart.
    "Ich traute mich ihn zu fragen ob er sich auch der Nekromantie verschrieben hatte und deswegen grün trug" - LOL :D Ich dachte Magier können sowas spüren? Klingt iwie witzig finde ich.

    • Pleja -

      Ich übe ja auch noch das Geschichten schreiben. Aber es kam mir da auch mehr auf den Inhalt für jemanden an. ;)