Harlem’s Blog
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Die Uhr hing zu hoch.
Ein rundes Zifferblatt aus Emaille, feine schwarze Zahlen, die Kanten leicht vergilbt. Sie tickte hörbar, jeder Schlag ein Schnitt durch die Stille des Raumes. Percival hatte sie schon beim Eintreten bemerkt.
Der Prüfungssaal war fast leer. Nur noch vereinzelte Studenten saßen an den langen Holztischen, die Köpfe tief über ihre Bögen gebeugt, die Schultern angespannt, als könnten sie die Zeit allein mit der Haltung aufhalten. Federn kratzten, Seiten wurden…
Ein rundes Zifferblatt aus Emaille, feine schwarze Zahlen, die Kanten leicht vergilbt. Sie tickte hörbar, jeder Schlag ein Schnitt durch die Stille des Raumes. Percival hatte sie schon beim Eintreten bemerkt.
Der Prüfungssaal war fast leer. Nur noch vereinzelte Studenten saßen an den langen Holztischen, die Köpfe tief über ihre Bögen gebeugt, die Schultern angespannt, als könnten sie die Zeit allein mit der Haltung aufhalten. Federn kratzten, Seiten wurden…
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Jelena war ein Mensch voller Sprache -
nicht die Worte, die man spricht,
sondern die, die aus Blicken, aus Händen, aus Schweigen entsteht.
Sie berührte die Wangen der Menschen wie die flüchtige Erinnerung an Licht,
atmete Lachen in die Welt,
und sah die Seele in jedem Augenblick,
die wirklichkeit war.
Viele hatten sie geliebt, jeder auf seine Weise.
Doch niemand sprach Jelenas Sprache fließend.
Keiner hörte die feinen Zwischentöne,
die Nuancen ihrer Wahrnehmung,
die unhörbare Melodie, mit der sie die…
nicht die Worte, die man spricht,
sondern die, die aus Blicken, aus Händen, aus Schweigen entsteht.
Sie berührte die Wangen der Menschen wie die flüchtige Erinnerung an Licht,
atmete Lachen in die Welt,
und sah die Seele in jedem Augenblick,
die wirklichkeit war.
Viele hatten sie geliebt, jeder auf seine Weise.
Doch niemand sprach Jelenas Sprache fließend.
Keiner hörte die feinen Zwischentöne,
die Nuancen ihrer Wahrnehmung,
die unhörbare Melodie, mit der sie die…
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Er erinnerte sich zurück.
An den ersten Tag des Studiums, als die sogenannten Erstis aufgeregt und voller Elan durch die Universität strömten, an die Stille der Bibliothek, an den Geruch von altem Leder und Öl aus den Lampen. An Nächte, in denen er sich bis zum Morgengrauen durch Paragraphen und irgendwelchen Fußnoten kämpfte und an jene Abende, an denen das Schreiben ruhte, weil ein diskreter Bote ihm Akten brachte, die eigentlich nicht für Studenten bestimmt waren.
Sein Verstand war scharf, das…
An den ersten Tag des Studiums, als die sogenannten Erstis aufgeregt und voller Elan durch die Universität strömten, an die Stille der Bibliothek, an den Geruch von altem Leder und Öl aus den Lampen. An Nächte, in denen er sich bis zum Morgengrauen durch Paragraphen und irgendwelchen Fußnoten kämpfte und an jene Abende, an denen das Schreiben ruhte, weil ein diskreter Bote ihm Akten brachte, die eigentlich nicht für Studenten bestimmt waren.
Sein Verstand war scharf, das…
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Jefrem war von Anfang an besorgt über Inaras Nervosität, als sie zum ersten Mal seit ihrer Erbschaft des Hotels vor zwei Jahren an einem geschäftlichen Treffen teilnahm. Er konnte spüren, wie ihr Puls sich stetig beschleunigte und ihr Atem flacher, aber schneller wurde, je mehr sie sich dem Händler-Mogul näherten, der bereits vor dem Eingang des Hotels auf sie wartete und sich zu einem Plausch mit den Angestellten niedergelassen hatte, der ebenso bereits dort war und der Assistent von der…
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Das Nebengebäude. Das war der einzige Ort den Jefrem unangetastet ließ, weil es der persönliche Rückzugsort der Familie in der Vergangenheit war. Nicht zuletzt, weil niemand befugt war, dort zu sein. Sie lebten dort, doch zuletzt als auch die Mutter von Inara verstarb, ging niemand mehr hin, weil alles an schöne Tage erinnerte und das Leben dort blühte. Immerhin haben sie lange dort aktiv gewohnt. Und es gab hier nichts Wertvolles, das zur Tilgung der Schulden beitragen konnte.
Es war also kein…
Es war also kein…
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