A Story of Eternity

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  • Kapitel 3: Ein neues zu Hause

    Erik hatte sich in der Wunderlampe niedergelassen. Es war ein Lokal im Ossa-viertel in Götterfels. Es war nicht das Beste, aber es war alle mal besser, als in einem Baumstumpf oder in einer Höhle zu verweilen. Erik nahm ein Zimmer im zweiten Stock auf der linken Seite. Zwei Betten, ein Schrank und dazu einen Spiegel.
    Hugh der Hausherr, war sehr erfreut und dennoch etwas skeptisch.
    Da Erik jemand war der ein besonderes Bier trank.

    Bananenbier.

    Niemand hatte jemals davon gehört, geschweige denn darüber nachgedacht. Doch Erik gab stetes gutes Trinkgeld für diese Vergewaltigung des flüssigen Gold's. Aber das war Hugh irgendwann relativ egal. Hauptsache das Geld stimmte. Anfangs war es auch schwer mit Arthas, da tiere in einem Lokal nicht gerne angesehen waren. Aber Arthas wurde mehr oder weniger zum Inventar und auch Hugh fand gefallen an dem kleinen Jungwolf.

    Dies hat sich auch später nicht geändert. Immerhin hat Arthas noch nie jemanden angegriffen und wurde seit klein auf, gut trainiert. So ließ Erik ihn auch im Zweitbett schlafen.

    Die Tage und Nächte vergingen. Man stand an der Bar und lernte neues kennen. Man versuchte sich in die Gesellschaft einzufinden. Natürlich gab es Höhen und Tiefen. Manche blieben in seinem Kreis, andere wiederum entfernten sich von ihm. Es war nicht immer eine schöne Zeit, dennoch machte er das Beste daraus.

    In der Lampe trafen sich allerlei an Persönlichkeiten ein. Asura, Sylvari, natürlich Menschen, aber auch Charr und Norn. Letzteres wurde für Erik sehr wichtig.
    Durch eine Norn wurde Erik auf die Idee gebracht in den Osten zu ziehen, um dort die Kultur der Norn kennenzulernen.
    Natürlich war es nicht leicht sich wieder in eine neue Umgebung einzuordnen und einzuleben. Aber die Neugier und das Interesse war doch zu groß. Erik entschloss sich Hoelbrak zumindest eine Chance zu geben.

    So kam der Abend der Fellschau.
    Ein Markt auf dem alle ihre Waren, Ideen und Erzählungen verbreiten. In mitten des Marktes lodert ein Feuer, an dem sich die Neuen meist aufwärmen konnten.

    Erik kam dort ohne Erwartungen an. Eher lies er sich gerne Überraschen, was er dort anfinden würde und vor allem mit wem er ins Gespräch kommen würde. Wie unterschiedlich wohl die Kulturen sind? Er würde es bald herausfinden.

    Nachdem er umherwanderte, sich etwas um Essen und Trinken bereicherte, begann er Gespräche mit den Einheimischen zu suchen. Schließlich kam er zu dem Schmiedemeister Ufretin.
    Ufretin war für ein Norn sehr sehr großer und stämmiger Kerl. Erik begegnete ihm mit sehr viel Ehrfurcht und Respekt.

    Der Besuch nach Hoelbrak, der mit nichts begann endete damit, dass Erik ein Angebot bekam, als Schmiedelehrling anzufangen.

    Der Wanderbursche der Schmied werden wollte, rechnete nicht damit dies in Hoelbrak auszuüben. So überlegte er nicht lange und zog von Götterfels ins kalte Hoelbrak in die Halle der Wölfe. Ungewohnt, noch mehr als alles zuvor, aber er war nicht mehr allein.
    Zu lange brodelte in ihm das Gefühl, dass er nirgends dazugehöre. Doch dies würde sich nun ändern.

    Denn wer würde ahnen, dass er bald auf eine sehr seltsame aber liebevolle Gruppe stießen würde.

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