Artikel mit dem Tag „Riotea“

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  • Charakter: Riotea

    “Was soll das heißen? Ihr habt euch getrennt?”
    Riotea war außer sich vor Wut. Schrie Lyude lautstark an.
    “Getrennt, du hast mich schon verstanden.”
    “Ly, was soll der Blödsinn? Du liebst ihn über alles! Ich habe das Funkeln in deinen Augen gesehen. Du warst noch nie so glücklich und jetzt hast du sogar den Brautstrauß gefangen!”
    Er antwortete ihr nicht, sondern packte weiter seinen Rucksack.
    “Verdammt rede mit mir! Ich weiß doch vom Heiratsantrag! Was ist passiert?”
    Wieder schweigen. Aber immerhin hielt er inne und drehte sich wieder zu ihr um.
    “Komm schon Ly, was ist passiert? Hat er abgelehnt?”
    Erst nur ein langes seufzen, dann drehte er den Kopf weg.
    “Das Leben. Das Leben passiert und wir müssen damit umgehen. Also werden Entscheidungen getroffen und so sieht nun einmal diese Entscheidung aus.”
    Seine Stimme war leise und irgendwie verbittert. Ratlos stand Riotea einfach nur da und sah ihn an. Ohne ein weiteres Wort drehte Lyude sich wieder um und packte weiter… [Weiterlesen]
  • Charakter: Riotea

    Thimorn starrte Riotea mit einem so festen und ernsten Blick an, dass sie verwirrt war. So war er noch nie. Weder nach der Sache mit seinen Erinnerungen aus Maguuma, noch nach dem ihm der Dämon ausgetrieben wurde. Priesterin Nara Dachs hatte sich schon die ganze Zeit um die Patienten im Hospital gekümmert und war gerade bei Thimorn angekommen. Dass er sie ansprach empfand Riotea als nicht ungewöhnlich. Bis sie seine Worte hörte.
    Vermählt uns bitte. Jetzt. Hier. Ohne Brimbamborium.”
    Priesterin Dach sah ihn argwöhnisch an.
    “Warum?”
    Mit großen Augen, Fassungslos und fast panisch starrte RioteaThimorn an. Sie hatte die Worte verstanden und wusste genau was sie bedeuteten.
    “Warte... Was? Hier? Im Hospitz? M-Moment... und... und die Hochzeitsgardrobe?”
    Es war nicht, weil sie ihn nicht heiraten wollte oder kalte Füße bekommen hätte, es war das plötzliche was sie so aus der Fassung brachte.
    “Ich bin Soldat und wie meine Verlobte gerade sagte, sie soll nicht Witwe sein,[Weiterlesen]
  • Charakter: Riotea

    Hufschläge und das knarren und poltern eines großen Holzkarrens in schnellem Galopp hallten über die Wiesenlandschaft und ließen den Boden unter ihren Füßen immer mehr erbeben, je näher er kam. Gerade war sie noch im Kloster gewesen und hatte Besorgungen abgeholt, wollte zurück nach Götterfels und sie abgeben. Der Karren mit dem Doppelgespann kam mit einem rasanten Tempo von hinten auf sie zu. Riotea konnte sich nur mit einem Hechtsprung von der Straße retten und landete hinter einem kleinen überwuchertem Begrenzungszaun am Hang.
    Unter den Hufen der beiden bulligen Dolyaks schien die Straße nachzugeben, ihre Hufe gruben sich tief in die vor langer Zeit gepflasterte Straße. Das Tempo ließ den Karren wild auf dem Kopfsteinpflaster hin und her springen und haltlos seine scheinbar ungesicherte Ware verlieren. Erst als die Hufschläge in der Ferne verhallten, stand sie aus dem Gras auf und sah dem scheinbar flüchtenden Händler nach. Das bunte Zaumzeug der Tiere, sie… [Weiterlesen]
  • Charakter: Riotea

    Thimorn war bereits nach Löwenstein aufgebrochen und würde erst am späten Nachmittag zurückkehren. Riotea war gerade aus dem Stall wieder zurück ins Haus gekommen und hatte ihre Hände am noch glimmenden Ofen gewärmt. Sie hatte ihm nichts gesagt, aber die letzten Tage immer wieder darüber nachgedacht, wie sie zurück zum Plateau gelangen könnte. Es war nur eine Vermutung wie, einen Beweis hatte sie nicht.
    Wieder aufgewärmt ging sie in ihr Zimmer hoch und öffnete ihre kleine Silberschatulle. Seit Wochen hatte sie die Karten weder mitgenommen noch angerührt. Wollte nicht als Vanvalla auf die Straße gehen. Nach allem was durch Gladus passiert war und sie über Nahira und Falk gehört hatte, wollte sie doch lieber eine Pause machen.
    Jetzt aber legte sie die Karten auf ihren Schreibtisch und ihre Mütze direkt daneben. Die weiße Kleidung zu tragen fühlte sich auf einmal so seltsam an, fast fremd. Dabei war es kaum lange genug her, dass sie Staub hätte ansetzen können.
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  • Charakter: Riotea

    Wieder das Plateau. Das grüne Gras, welches der Wind wie Wellen zum Tanzen brachte und der blaue Himmel ohne Wolken. Es hatte sich nichts verändert. Dachte Riotea zunächst. Aber der Elementar war verschwunden. Lag noch immer in verstreuten Trümmern im Gras und hatte sich entgegen ihrer Hoffnung, nicht wieder zusammengefügt. Vom Setzling war auch dieses Mal keine Spur. Dieses Mal ließ sie nur den Blick über das bekannte Terrain schweifen, rührte sich nicht von der Stelle. Beobachtete einen Moment lang das Gras und lauschte dem Wind. Doch da war nichts, was die Natur anders machen würde. Kein unwirkliches Geräusch, kein scheinbares Objekt und auch kein falsches Gefühl schien dieser surreale Ort von sich zu geben.
    Ein Stückweit von ihr entfernt lag einer der brocken vom Elementar. Mit langsamen Schritten ging sie darauf zu und merkte es schon beim ersten Setzen ihrer Füße. Das warme Gras. Es fehlte. Beim Blick nach unten fiel es dann auf. Ihre Schuhe waren da und… [Weiterlesen]
  • Charakter: Riotea - Lyude

    Es war spät, längst dunkel. Riotea war in ihrem Zimmer und lag bereits im Bett, als sie Thimorns Schritte hörte. Es war Thimorn, das wusste sie genau. Kein anderer hätte noch Holz in den Ofen geworfen, bevor er so die Treppe rauf kam. Aber anders als sonst, kam er nicht an ihre Tür um zu lauschen. Sondern ging direkt in sein Zimmer.
    Sie hatte Schuldgefühle und diese brannten bereits den ganzen Abend lang. Hatten ihre Freunde darüber, dass sie die Karten zurück hatte mehr als überschattet. Sie wusste das er die Karten nicht mochte. Nicht mochte was sie damit tat. Wollte die Karten nicht Haus haben, also ließ sie die Karte woanders. Nicht im Haus und schon gar nicht auf dem Hof.
    Sie deckte den Frühstückstisch am nächsten Morgen als wäre nichts gewesen, als er herunterkam. Wusste das sie den schein das alles in Ordnung sei nicht aufrechterhalten könnte, egal wie sehr sie wollte, dass der Tag normal anfing.
    Thimorn hatte sie wortlos in den Arm genommen,… [Weiterlesen]
  • Charakter: Riotea

    Ein bekanntes Bild. Das große Plateau auf dem Berg, der grüne Teppich aus saftigem Gras und die in den Steinboden gemeißelte Rune. Der aufgeklarte Himmel und der seichte Wind, der das warme Gras wie Wellen wiegen ließ. In der Mitte Stand wieder der Steinelementar, wie ein unnatürliches Gebilde, durchzogen von Erzadern und überwuchert von dunklem Moos. Vom Setzling oder den Rosenrangen war nichts zu sehen.
    Sie selbst trug bekannte Kleider, doch wirkten die Farben falsch. Statt weißer Tücher mit einem goldenen Band, waren sie Schwarz wie die Nacht und Silber. Es fühlte sich vertraut an und war dennoch so ungewohnt, dass Riotea sich nicht wie sie selber vorkam.
    Dennoch war sie dieses Mal Vorsichtiger, war der letzte Besuch auf der Bergspitze doch schmerzhaft gewesen. Sie besah sich den Stein erst einmal, ging in völliger Ruhe einmal um die gesamte Rune herum. Hatte weder schmerzen in den Füßen, noch hinterließ sie blutige Abdrücke. Alles war still, kein Flüstern… [Weiterlesen]
  • Charakter: Riotea

    Riotea saß an ihrem Schreibtisch und sah aus dem Fenster. Es war eine klare kalte Nacht, die Sterne waren hell. Thimorn war noch bei der Nachtwache und würde erst im Morgengrauen zurückkehren. Vor ihr lag ihr schwarzes Notizbuch. Es war schon fast vollgeschrieben mit Gedanken, die Fetzen von Träumen an die sie sich erinnern konnte und allerlei wirres Zeug das ihr in den vergangenen Monaten durch den Kopf gegangen war und raus wollte.
    Mit einer eher verträumten Geste klappte sie es zu, wieder auf und sah auf den ersten Eintrag. Ungehörte Worte, von Tränen an manchen Stellen verwischt. Ein Klagelied von Abschied und einem guten Freund.
    Die Seiten darauf sind mehr Notizen zu Orten, eine Orientierungshilfe und Wegweiser. Markante Dinge entlang von Pfaden die nur wenige nutzten. Notizen zu Patrouillengängen auf der Stadtmauer und der Name eines Giftes. Gedanken zu Götterfels, Lyudes Verhalten auf der Mauer und dass es ihr nicht gefallen hat, dass er versucht hatte sie… [Weiterlesen]
  • Charakter: Riotea

    Lyude: “Warst du es nicht, die mir vor kurzem gesagt hat, ich solle sie gehen lassen?”
    Riotea: “Ja aber... Entschuldige.”
    Das sich ihre und Lyudes Meinung zum Gegenteil kehren, war Riotea in den letzten Wochen oft aufgefallen. Aber sie schwieg und lies Weiolet zu sich und ihrem Bruder kommen. Zwar wusste sie noch immer nicht wie sie sich Eve Sweeney gegenüber verhalten sollte und fand Lucius Allocer noch immer gruselig, aber riss sich zusammen und ließ beide machen.
    Mit grüner Kreide in der Hand, ging Eve in die Mitte des Raumes und fing an einen großen Schutzkreis mit nekromantischen Symbolen zu zeichnen. Die meisten schienen es mit gewohnten Augen zu betrachten. Für Riotea war es das erste Mal das sie einen vollständigen sah und das auch noch von so nah. Als Eve sich zurückzog und ihre Hände am Rand auf der Kreide platzierte, fing er an in einem eigenartigen Grün zu Leuchten. Lucius stellte Sillas Schädel in die Mitte und sah einmal in die Runde. Der… [Weiterlesen]

  • Charakter: Riotea

    Thimorn hatte sie über die Schulter geworfen, mit nach oben in sein Zimmer genommen und vorsichtig aufs Bett gelegt. Die Tür blieb offen und es dauerte nicht lange, da folgten Gwynolia und Sibian ihnen in sein Schlafzimmer.
    Der Dämon brachte ihn auch komische Idee, so zog Thimorn sich hinter der Sichtschutzwand um und kam im für Rio sehr ungewohnte Kleidung wieder. Nicht das es Rio unter normalen Umständen nicht gefallen hätte, aber so war sie nur verunsichert.
    Riotea hockte auf dem Bett und war die ganze Zeit dabei an ihrer restlichen Kleidung herum zu zupfen, die sie noch anhatte. Es war ihr wegen Sibian so unangenehm. Nicht einmal Erik gegenüber hatte sie so viel Bein gezeigt.
    Thimorn kam genau auf sie zu, er wusste das Gwynolia und Sibian neben der Tür standen und sah sie auch kurz mit einem eingewilligten Grinsen an, bevor er sich genau zwischen die zwei und Riotea stellte. Hob sanft ihr Kinn an und strich ihr über die Wange.
    Thimorn: “Ich liebe dich und ich[Weiterlesen]
  • Charakter: Riotea

    Kraftlos kämpfte Riotea gegen die Müdigkeit an, Thimorns Körper schien schwerer und schwerer zu werden. Riss sie auf die Knie runter.
    Rose: “Ja, leg dich nieder. Schlafe. Du hast so lange gekämpft. Sollen andere nun kämpfen und den Eisdrachen besiegen...”
    Langsam trat Rose auf Riotea zu, ihre Stimme wie das Schlaflied einer Göttin. Die Augen fielen Thimorn zu. Aber erst als ihre Worte in Rioteas Ohren widerhallten, viel es ihr auf.
    Rose: “So ist es gut. Schließe deine Augen.”
    Sharatur: “Steh auf! Bleib wach! Höre nicht auf diese Stimme!”
    Fast panisch zerrte Sharatur an ihm herum, schrie ihn an. Aber seine Augen waren zu, als er Sharaturs Pranke aus seiner Hand zu verlieren drohte und noch weiter zu Boden sank.
    Riotea: “Eisdrache?”
    Ihre Stimme flüsterte fast, aber es war ihre, nicht Thimorns.
    Riotea: “Komm her, du Venusfliegenfalle!”
    Statt schlafend zu Boden zu gehen, griff sie auf Knien hockend nach Thimorns Schwert und holte in der gleichen Bewegung zum Schlag aus.… [Weiterlesen]
  • Charakter: Riotea

    Sharatur: “Wir müssen Thimorn finden, den echten und dann rausfinden wie wir das hier wieder verlassen können.”
    Riotea: “A-aber wenn ich doch in seiner Haut stecke...”
    Sharatur: “Dann... Wir fliehen nicht, aber in diesem Wrack zu sterben bringt auch nichts.”
    Ohne große Worte zu verlieren stolperten sie weiter durch den Rauch, geblendet vom Feuer. Nur getrieben vom Flüstern und Schmerz in ihrer Brust, wusste Riotea wohin. Ihre Lungen füllen sich weiter mit Rauch. Hinter Ihr begann Sharatur zu husten. Der Rauch machte es auch seiner Lunge schwer hier zu bleiben.
    Durch das Knistern des Feuers und das Ächzen von Metall mischte sich eine andere Stimme, ein Gelächter. Noch beachtete Riotea es nicht. Als sie weiter gingen teilte sich der Rauch und gab den Blick auf einen Sylvari in herbstlichen Farben frei. Taumelnd kam er ihnen entgegen und fiel Sharatur in die helfenden Arme.
    Sylvari: “Gedankt sei dem Blassen Baum!”
    Riotea: “I-ist das Unkraut?”
    Die Kleidung vom Feuer… [Weiterlesen]
  • Charakter: Riotea

    Eine Antwort hatte sie aber nicht erwartet. Das ungewohnte Gewicht, der größere und massigere Körper verwirren ihre Sinne. Typische Bewegungen wirkten unrealistisch, Schritte waren größer und immer wieder stolperte sie oder rutsche ab. Verlor den Halt beim Abstieg und landete ungewollt eine weitere Ebene tiefer. Sharatur klettert ihr nach, ihm scheint es nicht so schwer zu fallen...
    Riotea: Thimorn erzählte mir, er hätte damals den Absturz überlebt.”
    Sharatur: “Er ja, aber was ist mit den anderen aus seinem Trupp?”
    In ihrem Kopf tauchte das Bild eines in Herbstfarben getauchten Sylvaris auf.
    Unkraut?
    Ihre Gedanken schienen wie blockiert und ihre Füße gingen immer weiter. Erst jetzt fanden sie die ersten Leichen. Verbrannte Leiber, deren Rüstungen nur erahnen lassen wohin sie einst gehörten. Scheinbar Ziellos führte ein Umweg durch die Überreste der einst so stolzen Flotte.
    Wo ist Schlappohr, der Meisterschütze? Unkraut, die Nervensäge?
    Die Fragen verfolgen ihre… [Weiterlesen]
  • Charakter: Riotea

    Nein, es war keine böse Absicht. Sie wollte Thimorn und Sharatur nur helfen. Das sie hinterher schlich war nur, weil beide sich keine Sorgen machen sollten. Sie hätte ja nur eingegriffen, wenn es ernst werden sollte. Aber stattdessen kam alles anders.
    Jemand hatte sie entdeckt und Thimorn sie gefunden, was wohl irgendwann auch Sharatur geschafft hätte, dank seiner Nase. Riotea wusste, dass es zu spät war, die zwei konnten sie nicht zurückschicken. Also mischte sie sich unter die Leute und tat so, als würde sie völlig natürlich dazugehören.
    Sharatur und Thimorn bläuten ihr immer wieder ein vorsichtig zu sein und ihnen nicht von der Seite zu weichen. Was in den engen Gängen der Höhle auch kein Problem war. Moos hatte sich bereits wie eine Tapete an vielen Stellen auf dem Stein angesiedelt. Die Höhle am Ende des Ganges sah in etwa genauso aus. Die völlig zusammengewürfelte Gruppe hielt an und nach und nach wurde der viel erwähnte Spiegel an einer Wand aufgebaut.
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  • Charaktere - Riotea - Lyude - Weiolet


    Schütze werden.
    Als Lyude ihr erzählte, das Weiolet das Schießen erlernen will, war sie gleich Feuer und Flamme dafür. Der Gedanke daran, dass sie alle drei mit Schießpulver experimentieren und sogar auf die Kopfgeld-Jagd gehen könnten, gefiel ihr sehr. Deshalb freute sie sich auch darauf beide am Trainingsplatz zu sehen.
    Da die Rekruten mehr in Ebenfalke selber unterwegs waren, statt auf dem Übungsplatz, konnte die drei sich an den Zielscheiben austoben. Riotea wusste warum Lyudes linkes Auge trüb war. Umso wichtiger war es ihr auch, Weiolet davon zu überzeugen das Lyudes Fähigkeit, nicht so gefährlich war, wie sie dachte.
    Riotea hatte schon so oft mit Lyude trainiert, dass es keine großen Worte brauchte. Genauso wie er es ihr selber damals gezeigt hatte, gab er ihr einer seiner schwarzen Würfel mit silbernen Augen und sie platzierte ihn auf der anderen Seite des Platzes auf einem der Strohballen. Das er auf sie und nicht auf Weiolet zielen… [Weiterlesen]

  • Charakter: Riotea - Thimorn

    Thimorn: “Sieh nur, wie alle friedlich miteinander reden und handeln.”
    Riotea: “Kein Gezanke, ja. Warum nicht überall so?”
    Einen Moment schaut sie sich nachdenklich um. Es gab kein Streit, nur lachen und mit Handschlag besiegelte Geschäfte. An diesem Ort schien alles so zu sein, wie es sich viele Wünschten, aber nirgendwo anders zu erleben war.
    Er hatte sie zu den Labyrinthklippen eingeladen und schlenderte vom Schiff aus mit ihr an der Hand, zwischen den an die Felswand gebauten Häusern aus Bambus entlang. Durch die anderen Besucher konnte sie das Prinzip der Aspekt-Steine sehen und waren beide aufgeregt. Der Flammenstein kribbelte durch ihren Körper, aber es fühlte sich weniger wie heiße Flammen an, als mehr wie ein vorrübergehendes warmes Schaudern. Als sie zu Thimorn sah brach sie in schallendes Gelächter aus. Durch den Aspekt-Stein standen ihm die langen Haare zu Berge.
    Riotea: “Deine Haare!”
    Gekonnt konterte Thimorn das mit einer rausgestreckten… [Weiterlesen]
  • Charakter: Riotea - Vanvalla

    Die weißen Stiefel, Handschuhe und noch der dünne, lange Seidenschal. Dazu goldig schimmernde Bänder. Als letztes nahm sie die dünne Goldkette und hängte sie in die Seide. Keine einzige Locke war mehr zu sehen, nur die grünen Augen, fast so grün wie die kleinen Glassteine in der Kette.
    Riotea kannte das Risiko schon vorher und wusste wer sie erkennen könnte und wer nicht. Das leichte Muskataroma an ihrem Hals würde keinen Unterschied machen. Wie von ihr erwartet, war Feola noch in der Lampe. Noch etwas ungeschickt versuchte sie es auf Distanz, hatte aber nicht mit der Neugierde der Charr und ihrer Sylvari Gesellschaft gerechnet.
    Ihr Glück, das weder Feola, noch CiarraRioteas Nervosität nicht sehen konnten. Sie hatte alle Mühe sich zusammen zu reißen. Aber Feolas Augen verrieten bereits, dass sie es wusste.
    Jedes Mal, wenn sie eine Karte aufdeckte, hatte sie das Gefühl die Bilder würden sich bewegen. Die Stimme flüsterte ihr wie ein Hall im Kopf was sie… [Weiterlesen]
  • Charakter: Riotea

    Erik hatte sich, nach seinem Bad bereits hingelegt und auch Natalie hatte die Augen geschlossen. Nachdem er beim Baden dieses komische Lied gesungen hatte, bekam Riotea einen Klos im Hals und wusste nicht was sie tun sollte. Wühlte wahllos in ihrem Rucksack herum, ohne zu wissen was sie wollte und hatte dann doch etwas in der Hand.
    Ihr tat das Herz weh, aber nicht wie bei einer Verletzung, es war anders, ungewohnt anders. In der Hoffnung, dass die beiden es nicht gemerkt hätten, wischte sie sich Tränen aus den Augen.
    Sie griff sich mit der freien Hand an ihren Hals und umklammerte die Ketten, die silberne Halskette von Melandru und der geschnitzte Holz-Wolf am Lederband.
    So wunderschön sie es auch dort fand, so viel Angst hatte sie auch. Heimweh und Liebeskummer plagten ihr Herz und ein schlechtes Gewissen ihre Seele.
    War das wirklich sie?
    Bei der Schwertsuche und dem Schatzfund, ja. Das war sie selber, Riotea wie sie mit ihrer Naiven Art die Welt auf den Kopf… [Weiterlesen]
  • Charakter: Riotea

    Trotz wenig Schlaf war sie Putzmunter. Ihre Pistolen waren gereinigt, geölt und geladen. Sie hatte gut gefrühstückt und im Gegensatz zu Erik, hatte sie keinen Alkohol am Morgen getrunken. Argwöhnisch hatte sie ihm in die Augen gesehen, nachdem er sein Bananenbier geleert hatte. Aber trotz, dass er keine glasigen Augen hatte, konnte sie ihm nicht so recht glauben, dass er nüchtern war.
    Schon gar nicht, als sie eine Weile lang nördlich von Amnoon herum geirrt waren um dann im Steinbruch auf die Choya zu treffen, deren Rippe sie brauchten.
    Angekommen sahen sie vereinzelte Choya und Riotea war überrascht, dass es sogar verschiedene Farben gab.
    Erik: “Dann lasst uns mal auf Choya-Jagt gehen. Da sie hier die Arbeiter terrorisieren, sollte wir keine Sorgen haben, dass wir unschuldiges Leben auslöschen.”
    Riotea: “Die Rippen sind bei allen gleich, oder?”
    Natalie hatte sie nur verwirrt angesehen.
    Natalie: “Was? Eh... Weiß nicht...”
    Riotea: “Na, da sind... grüne... blaue[Weiterlesen]