
64. Zephyr, Ebonfalke
Mittlerweile hatte es sich wohl auch in Götterfels herumgesprochen, dass das Duo Riley und Wynne ein ambitioniertes Projekt in Ebonfalke verfolgten. Ansässige Bewohner konnten mittlerweile feststellen, dass von Remurs altem Zugtiergestüt nicht mehr viel übrig blieb. Der alte und bröckelige Putz wurde restauriert, eine große Holztür aus Esche sicherte den Eingang, sogar der distinkte Geruch nach Talg und Haar war verschwunden.
Nichtsdestotrotz sah man auch heute, einen Tag vor der offiziellen Eröffnung der Reizbar, Scharen an Handwerkern morgens hinein und abends wieder hinausströmen. Einen Billardtisch, eine Tanzstange, ein Klavier und zahlreiche rote Vorhänge sollen hereingetragen worden sein. Ob die wohl wirklich fertig mit dem Umbau sind?
Die rothaarige Frau mit Federhut stellte eine kleine Tafel an den Eingang, die auch prompt beschrieben wurde. Sogar kleine Pfeile hing sie in der Festung auf, um Götterfelsern, die bequem das Direktportal von Rurikstadt nach Ebonfalke benutzten, die Wegfindung noch einfacher zu machen.















