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    Kleine Kiesel knirschten unter seinen Schritten, als er sich fort vom Friedhof bewegte.
    Ganz egal um welches Volk es sich handelte - jedes hatte einen Ort wo es seine Toten zur letzten Ruhe bettete. Er war gekommen um einem Freund, jedenfalls nannten sie sich gegenseitig so, beizustehen. Glyzavo selbst kannte den Verstorbenen nicht. Er hatte vielleicht einmal von ihm gehört, während einem seiner Besuche in Götterfels und doch war dies für ihn ohne jegliche Bedeutung gewesen. Somit musste er sich den Namen des Mannes, welcher nun nur noch als Buchstaben in Stein gemeißelt vorhanden war, gar nicht merken. Und doch war er hier. Es war ihm gleich der einzige Vertreter seines Volkes zu sein. Glyzavo wusste nicht um die Verbindungen des Mannes, nichts von seinem Reichtum, oder Dingen welche er in seinen Lebzeiten getan hatte. Taten, Worte oder Gesten des Toten brachten ihn auch nicht nach Ebonfalke. Es war der blonde Iorga, dessen Gesicht kein Lächeln trug. Bis zu diesem Zeitpunkt… [Weiterlesen]
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    Es ist einer diese seltenen, stillen Augenblicke in der Stadt an der göttlichen Küste. Die Fenster sind weit geöffnet und die Nacht kann sich noch nicht vom Tage trennen. Die Stunde des Tages, wo selbst die frühen Aufsteher sich für Herzschläge noch einmal in den Betten drehen und mancher Wanderer auf den Straßen wie ein kleines, fremdes Körnchen wirkt.
    Götterfels war ein Herz und die Leben daran das fließende Blut in den Kammern, die Regungen ihrer der Impuls für den Lebensschlag und gerade schlug es eben langsam, noch sacht bis es den ganzen Tag einen raschen Puls aufnehmen würde.
    Genau in dieser Stunde weckte eine Dienerin Faye leise aus dem Schlaf, sodass der Fürst nebst ihr noch weiter ruhen konnte. Celestina war hungrig und sie fragte nicht nach dem Schlaf ihrer Eltern, aber daran sind sie mittlerweile gewohnt. Vorsichtig hilft man der Baroness in die Schuhe, in den Morgenmantel und führt sie zum schon bereits in Tuch gewickelten Kinde. Im hochadligen Haus waren auch solche… [Weiterlesen]
  • Kapitel 3: Sterne



    Unmöglich ist etwas nur, wenn wir nicht lange genug nach einer Lösung suchen und nicht flexibel genug sind auf Alternativen auszuweichen.


    Auf den ersten Blick scheint sehr viel unmöglich, aber mit dem fortlaufenden Studium erkennt man, dass die Lösung oft gar nicht so fern liegt, wie man am Anfang meint. Zumeist ist die Lösung eines Problems auf magischer Ebene etwas sehr naheliegendes und in vielen Fällen gibt es zu dem einen Weg, der einem am Anfang vorschwebte eine Alternative, die sehr viel leichter umzusetzen ist.

    Trotzdem darf ein Magier keinesfalls vergessen, dass nur weil etwas naheliegt, es nicht die beste Option sein muss. Offen für Alternativen sein bedeutet nicht, dass man aufhören muss, das eigentliche Ziel zu verfolgen und etwas scheinbar unmögliches in Angriff zu nehmen, es heißt nur, dass man sich nicht auf eine einzige Lösung versteifen sollte, wenn mehrere möglich wären.


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  • Vorsichtig beugt sich die hellhäutige Junge Frau über das Flussufer und nahm eine Hand voll des klaren Flusswassers. Die Kühle im Gesicht war willkommen und entfernte den Staub der letzten Nacht von Ihrem Antlitz.

    "Na...gut geschlafen?" tönte es hinter Iduna in einer Alt-Stimme.

    Sie wischte sich das restliche Wasser aus dem Gesicht und schaute der Elonierin Mitte Dreißig in die Augen.

    "Ja... zumindest Besser als die letzten Nächte. Wusste ja gar nicht, dass die hiesige Fauna hier so einen Lärm Nachts veranstaltet."

    "Das ist noch gar nichts. Warte erst einmal auf die Regenzeit. Wenn der Elon, dann wieder mehr Wasser führt, beginnt das Spektakel erst"

    Iduna starrte Alma ungläubig an und ließ diese Information erst mal sacken.

    "Und Du möchtest tatsächlich hinter die Knochenwand?"

    Ihr Blick wanderte zu dem Kalkweißen mit Knochenstrukturen verzierten Wall in der Ferne.


    "Ich hörte, dort drüben soll es eine interessante Vegetation geben. Unter dem Aspekt, dass dort der Untot[Weiterlesen]

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