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    „Ignoranz steht einem Adler nicht.“

    Seine Worte hängen mir noch immer im Kopf. Auch wenn unsere Wege sich schon vor einigen Tagen getrennt haben. Er lag richtig mit seiner Aussage. Und ich weiß es. Er provoziert. Reizt aus. Stößt gegen Grenzen. Und doch habe ich es genossen.
    Die Wut die in mir aufkeimt, die Verzweiflung … die habe ich nicht genossen.

    Je weiter wir nach Norden gewandert sind, desto größer ist sie geworden. Ich weiß nicht, woher es kommt. All der Zorn. Die Zweifel. Die Angst und dieses schwere Drücken tief in meinem Inneren. Es fühlt sich an, als würde ein Teil von mir einen langen Kampf kämpfen. Einen Kampf, der schon lange verloren ist. Einen Kampf, der nicht aufgegeben werden will. Aussichtslos. Kraftraubend. Unbekannt.

    Ist es Adler?

    Ich schaue aus meinem notdürftigen Lager heraus gen Süden. Ob er noch immer seinen Weg nach Norden geht? Der Wind wird kälter. Das Wetter unnachgiebig. Ich weiß, dass unsere Chancen gemeinsam größer gewesen wären. Doch ich
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    Der Tag der alles veränderte…


    Wieder einmal sitze ich hier, vor diesem kleinen, vergitterten Fenster und sehe hinaus auf das emsige Treiben auf der Straße, die Straße die ich als Kind früher mein Territorium nannte, die Straße durch welche ich gemeinsam mit meiner Schwester immer gestreift bin, bereit neues zu entdecken, mitten in der Hauptstadt.



    Eine Welt erstreckt sich nun vor mir, von welcher mir abgeraten wurde, diese allein und für alle erkennbar zu betreten. Denn immer noch sind sie hinter mir her, wer eigentlich genau? Sind es Schergen meines Vaters, dem ich das Geschäft seines Lebens vermasselt habe, weil ich diesen arroganten A… nicht heiraten wollte. Niemals hätte ich es von meinem Vater gedacht, dass das wunderbare und harmonische Verhältnis zwischen uns beiden einmal derart zerbrechen könnte. Oder sind es die Leute des von mir in drastischer Art und Weise zurückgewiesenen angedachten Ehemanns die hinter mir her sind. Ich könnte ihm das nicht einmal verdenken,… [Weiterlesen]
  • „Harr!“ Was kann es den Schöneres für einen Seebären geben, als auf dem Meer, auf seinem Schiff zu sitzen, zusammen mit seiner Crew zu feiern, die schöne Barbara auf meinem Schoß, meine Hand an ihrem Hintern.
    Ich beobachte sie dabei, wie sie aus der Weinflasche trinkt. Ein Tropfen rinnt ihr das Kinn hinab und tropft auf ihren prallen Busen und verschwindet dann im üppig gefüllten Dekolleté.
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    Nur ungern löse ich mich von diesem Anblick aber es ist mein erster Maat Brat der mich anstößt.

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    Brat war damals der Erste, der meiner Crew beigetreten ist und hat mich seit dem stets mit tat und Rat unterstützt. Es gibt wohl keine Person auf allen Weltmeeren der ich mehr vertraue.

    Er hält mir einen Kelch Wein hin. Lachend nehme ich den Kelch und lasse den Blick über den Rest des großen Tisches wandern an dem meine Mannschaft sitzt.


    Ich habe heute wieder ordentlich auftischen lassen auch wenn unsere Speisekammern fast leer sind.
    Das mag vermutlich mit den letzten fehlgeschlagenen
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  • Kraftlos kämpfte Riotea gegen die Müdigkeit an, Thimorns Körper schien schwerer und schwerer zu werden. Riss sie auf die Knie runter.
    Rose: “Ja, leg dich nieder. Schlafe. Du hast so lange gekämpft. Sollen andere nun kämpfen und den Eisdrachen besiegen...”
    Langsam trat Rose auf Riotea zu, ihre Stimme wie das Schlaflied einer Göttin. Die Augen fielen Thimorn zu. Aber erst als ihre Worte in Rioteas Ohren widerhallten, viel es ihr auf.
    Rose: “So ist es gut. Schließe deine Augen.”
    Sharatur: “Steh auf! Bleib wach! Höre nicht auf diese Stimme!”
    Fast panisch zerrte Sharatur an ihm herum, schrie ihn an. Aber seine Augen waren zu, als er Sharaturs Pranke aus seiner Hand zu verlieren drohte und noch weiter zu Boden sank.
    Riotea: “Eisdrache?”
    Ihre Stimme flüsterte fast, aber es war ihre, nicht Thimorns.
    Riotea: “Komm her, du Venusfliegenfalle!”
    Statt schlafend zu Boden zu gehen, griff sie auf Knien hockend nach Thimorns Schwert und holte in der gleichen Bewegung zum Schlag aus. Mit einem… [Weiterlesen]
  • Thimorn: “Rose! Rose, kannst du mich hören?”
    Es waren weder ihre Worte, noch ihre Stimme, aber der Schmerz schien der ihre zu sein. Sie selber verlor sich in Thimorn, konnte sich in seinem Körper nicht mehr widersetzen. Sharatur rief nach ihr, doch seine Worte blieben ungehört. Von unerträglichen Schmerzen in der Brust getrieben und ihrer Stimme gerufen, stolperte Riotea in Thimorns Körper durch Wrackteile, brennende Wurzeln und tote Körper.
    Thimorn: “Ich muss sie finden! Ich muss sie einfach finden, Fellknäul!”
    Heiße Tränen rollten über ihre Wangen und das schmerzende Gefühl in der Brust nahm ihr jede Kontrolle. Ihre Beine sprangen von selber über Felsen und trugen sie zwischen unbekannten Pflanzen hindurch. Immer wieder rief Thimorn ihren Namen. Immer wieder rief er durch Rioteas Kehle nach Rose.
    Das Geräusch von kleinen, eigenartigen Füßen. Viele. Etwas grub sich schmerzhaft in ihre Beine. Winzige scharfe Zähne bissen sich in das Fleisch. Taumelnd, stolpernd, torkelnd und bei… [Weiterlesen]

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